Folge 56: Telemedizin, KI und Datensicherheit – Zukunftsthema Digitalisierung

Shownotes

Für das Gesundheitswesen ist Digitalisierung ein großes Zukunftsthema – immer auch verbunden mit Hoffnungen auf eine Entlastung bei den Klinischen Abläufen und im Recruiting, aber auch mit Bedenken – z.B. in Bezug auf den Datenschutz.

Seit 2020 will die Bundesregierung mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) dem Investitionsstau bei der Digitalisierung deutscher Krankenhäuser entgegenwirken und die Akteure im Gesundheitswesen besser vernetzen – und hat dafür Fördermittel bereitgestellt. Trotzdem gibt es innerhalb Deutschlands noch große Unterschiede, wie stark die Digitalisierung in verschiedenen Kliniken angekommen ist. Das zeigt der „Digitalradar Krankenhaus“, in dem die „Digitale Reife“ von Krankenhäusern bundesweit systematisch, vergleichbar und faktenbasiert untersucht wird.

Besonders gut hat hier unter anderem die DIAKO Nordfriesland abgeschnitten. Aber wie wird die digitale Transformation dort umgesetzt und was genau wird schon digital gelöst, um ganz konkret Mitarbeitende zu entlasten? Und ist es überhaupt eine Entlastung – oder bringt die Digitalisierung ganz neue Herausforderungen mit sich? Darüber sprechen in dieser Folge Geschäftsführer Torben Jürgensen, Holger Nedera, Projektleiter Digitalisierung und Dr. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Marketing und Kommunikation.

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00:00:06: Bis der Arzt kommt.

00:00:07: Der Rekruting-Podcast von Ärztestellen, dem Stellenmarkt des deutschen Ärzteplatz.

00:00:19: Herzlich willkommen zu bisderarztkommt, dem Rekruting-Pod cast vom Ärztestellen und dem Stellenmark des deutschen Erzdeplatz!

00:00:27: Ich bin Stefanie Hanke, Onlineredakteurin bei ärztestelln.de Und heute sprechen wir über die Digitalisierung.

00:00:34: Für das Gesundheitswesen ist Digitalisierung ja ein großes Zukunftsthema, immer auch verbunden mit Hoffnungen auf eine Entlastung bei den klinischen Abläufen und im Recruiting – aber auch mit Bedenken zum Beispiel in Bezug auf den Datenschutz.

00:00:48: Seit Jahrzehnte will die Bundesregierung mit dem Krankenhaus-Zukunftsgesetz, kurz KHZG, dem Investitionsstau bei der Digitalisierung deutscher Krankenhäuser entgegenwirken und die Akteure im Gesundheitswesen besser vernetzen – und hat dafür Fördermittel bereitgestellt.

00:01:06: Trotzdem gibt es innerhalb Deutschlands noch große Unterschiede wie stark die Digitalisierung in verschiedenen Kliniken angekommen ist.

00:01:13: Das zeigt der Digitalradar Krankenhaus, in dem die digitale Reife von Krankenhäusern bundesweit systematisch vergleichbar und faktenbasiert untersucht wird.

00:01:23: Besonders gut hat hier unter anderem die Diakonort Friesland abgeschnitten!

00:01:28: Aber wie wird die digitalle Transformation dort umgesetzt?

00:01:31: Und was genau wird schon digital gelöst, um ganz konkret Mitarbeitende zu

00:01:35: entlasten?!

00:01:37: Und ist es überhaupt eine Entlastung oder bringt die Digitalisierung ganz neue Herausforderungen mit sich?

00:01:43: Darüber sprechen in dieser Folge Geschäftsführer Torben Jürgensen, Holger Nederer Projektleiter Digitalisierung und Dr.

00:01:50: Anke Bauer – wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Marketing & Kommunikation!

00:02:01: Hallo Herr Nedere, Herr Jürgensen.

00:02:03: Wir sind hier bei uns im Podcast bis der Arzt kommt.

00:02:06: und heute geht es um das sehr wichtige spannende Zukunftsthema Digitalisierung!

00:02:12: Sie bei der Diakonort Friesland sind da ja schon sehr weit.

00:02:15: Ich habe mir den Digitalradar Krankenhaus angeguckt und da haben sie wirklich überdurchschnittlich gut abgeschnitten im vergangenen Jahr.

00:02:22: Das heißt, sie sind digital weiter.

00:02:24: Sie sind reifer als ganz viele andere Kliniken in Deutschland.

00:02:28: darüber sprechen wir gespannt auch auf viele Beispiele, die Sie mitgebracht haben wie das bei Ihnen funktioniert worauf sie Wert legen und ich freue mich jetzt auf einen sehr sehr interessanten Austausch.

00:02:39: Herzlich willkommen bei uns!

00:02:41: Ja guten Tag.

00:02:42: vielen Dank auch von uns Frau Handgift.

00:02:44: Vielen Dank dass wir auch hier sein dürfen, dass Sie uns eingeladen haben Podcast Metall nehmen zu dürfen.

00:02:50: Ja, wir waren selbst überrascht dass wir so gut abgeschnitten haben.

00:02:55: letztendlich muss man vielleicht auch noch mal ein bisschen darstellen Wir sind ein kleines Unternehmen in Bezug auf unsere Tochter nämlich im Diakof am Bund und wir haben ja schon eine lange Zeitreise im Rahmen der Digitalisierung hinter uns Und vielleicht ist das ja nach klar auch einen Rund warum wir auch so digital.

00:03:13: Sie haben gesagt reifer.

00:03:14: ich würde sagen wir haben viel Erfahrung in der Digitalisierung vielleicht auch schon mehrere Jahre und das hat es vielleicht auch ermöglicht, einfach im Unternehmen und auch im Digitalradar soweit zu sein.

00:03:26: Und nicht erst vor fünf Jahren angefangen zu haben wo das Thema KRZG und diese Förderung gekommen ist.

00:03:32: also wir alleine haben ja schon knapp fünfzehn jahre einen virtuellen Desktop und ein virtueller Desktop ich versuche das mal einfach zu beschreiben bis ja fast so ein bisschen wie eine Cloud.

00:03:44: Also wir haben keine Server mehr bei uns liegen und können eben von unseren Arbeitsplätzen direkt auf den Server in Flensburg zugreifen und damit arbeiten.

00:03:52: Und das tun wir schon seit fünfzehn Jahren, und das hilft uns dann auch schon länger damit gearbeitet zu haben.

00:04:00: Was noch als zweiter Punkt ganz wichtig ist... Wir sind in der Diakko Nordfriesland auch immer die Ersten, die mal ausprobieren.

00:04:09: Also wir trauen uns das auch zu sozusagen sagen Mensch, wir sind jetzt mal Vorreiter und in dieser Vorreitorrolle testen wir bestimmte Motule, bestimmte Softwareprodukte aus um dann im Gesamtverbund das vielleicht auch einzuführen.

00:04:24: Vielen Dank schonmal für die Einführung.

00:04:26: Sie haben zeitlich angefangen, vielleicht auch früher als die anderen.

00:04:30: Warum hat das bei Ihnen so einen hohen Stellenwert mit der Digitalisierung?

00:04:33: Ja ja also erstmal muss man auch ganz klar sagen dass wir immer mehr in gesetzliche Verpflichtungen und Anforderungen kommen und auch in Dokumentationsverpflichtung mit ein wichtiger Punkt, warum Digitalisierung bei uns auch so einen hohen Stellenwert hat.

00:04:50: Nämlich damit wir die Anforderungen und die Dokumentationsverpflichtung, die haben, vernünftig umsetzen können.

00:04:55: Weil heutzutage geht es eben nicht mehr nur mit Zettel- und Papier.

00:04:59: Und das ist sicherlich eingeräumt!

00:05:00: Aber es gibt sicherlich auch noch mehrere Gründe, warum bei uns die Digitalisierung so einen Hohen Stellen Wert hat einfach, um auch Prozesse besser abbilden zu können.

00:05:10: Bei mir in dem Bereich auch der Organisationsentwicklung ist es so, dass die Diakona Friesland über mehrere Standorte in Schleswig-Holstein verteilt ist.

00:05:18: Das ist zwischen der Ostsee und der Nordsee an der Dänischen Grenze im gesamten nördlichen Schlesby-Horstein durch die Flächenabdeckung, mit deren Einrichtungen hat, über die Eingliederungshilfe, Beratungszentren, Präventionsangebote, stationäre Versorgung, Rehabilitation alles das was wir als Diakon auf Riesern abbilden Wie Herr Jürgensen sagt, im vor fünfzehn Jahren schon dass wir in die Digitalisierung rein mussten weil wir die Wege soweit haben.

00:05:44: Das heißt die Informationen müssen schnell verbindlich strukturiert vollständig auch an den Ort gelangen wo wir Patienten, Klienten und Rehabilitanten versorgen.

00:05:56: ein Beispiel ist Wir haben eine Ambulanz im Kiel und hundert dreißig Kilometer entfernt davon ist die stationäre Versorgung der Suchtmedizin Und wir haben Patienten aus Kiel kommen zu uns.

00:06:08: Das heißt die Informationen, die durch den Facharzt in der Ambulanz in Kiel hergestellt werden mit dem Patienten schon besprochen.

00:06:14: diese Informationen Die brauchen wir hier in der stationären Versorgung, dass wir nicht den Patienten dreimal, viermal, fünf mal das gleiche fragen.

00:06:23: Und so sind alle Informationen da!

00:06:24: Das heißt, der Patient verspürt auch ein Verbundsystem und weiß, dass Improvis die Wissen über meine Situationes Worte übergeben.

00:06:31: Und das ist die Geschichte aus der Diakonophysanos der zitiatrischen Versorgungen.

00:06:36: Da sind immer Ängste dabei – neue Situationen, neue Räume Und so haben wir dann schon eine Verbindung zu den Patienten aufgebaut, bevor der eigentliche Patient bei uns im Behandlungszimmer ist.

00:06:46: Das klingt total sinnvoll!

00:06:49: Ich würde gerne ganz kurz noch mal bei dem Digitalradar bleiben... Da war ja wirklich also Sie sind vorne mit dabei, ne?

00:06:55: Sie haben eben schon gesagt damit hatten sie gar nicht so richtig gerechnet.

00:06:59: was bedeutet das für Sie das auch zusehen dass Sie doch deutlich besser sind als deutlich größere Häuser als Universitätskliniken und so weiter.

00:07:07: Naja, also erstmal hat das keine Bedeutung von uns.

00:07:09: Und zwar ist es tatsächlich total egal ob wir nun erster sind oder letzter sind.

00:07:13: Wir haben immer gesagt wir sind eine mittelgroße Psychiatrie.

00:07:16: so muss man's ganz platz sagen und ich möchte jetzt auch irgendwie überhaupt gar keine Einschätzung dazu geben ob jetzt ein Universitätsklinikum aufgrund der Größe vor uns sein müsste oder besser aufgestellt sein muss.

00:07:29: Ich glaube dass wir einfach eine gute Ausgangsgrundlage haben, gewisse Prozesse zu digitalisieren.

00:07:37: Dass wir nicht so ein Vollprogramm haben – also wir haben kein OP, wir haben keinen Röntgen und viele Dinge die wir in der Form nicht brauchen.

00:07:46: Und wir haben auch eine gute Größe!

00:07:48: Also man darf nicht vergessen, wir müssen die Dinge ja auch umsetzen.

00:07:52: und wenn ich mir so eine Uni angucke oder ein großes Schwerpunkt Krankenhaus das muss auch gut gesteuert sein.

00:07:57: Und das ist nach klarer Herausforderung.

00:08:00: Warum können wir stolz darauf sein dass wir soweit vorne sind?

00:08:03: Wir können auch glaube ich stolz drauf sein weil wir schon wesentlich früher angefangen haben und wir freuen uns einfach wenn andere nachher aufholen und wir vielleicht nachher nur noch auf den Zehn Platz sind.

00:08:14: Da haben wir keine Probleme mit, und wir helfen auch gerne dabei dass es so sein

00:08:17: wird.".

00:08:18: Da kann ich nichts weiter ergänzen.

00:08:20: also wo wir natürlich viel bei sind in unserer gesamten Klinischen Prozesse da haben wir schon seit Jahren keine Papierakte mehr.

00:08:27: Wir laufen komplett in der digitalen Akte und verteilen auch die Informationen über die großen sozusagen Gesetzbüch bereichert Also sozusagen Gesetzbuch V Krankenhausversorgung sozusagen Gesetz Buch VI Rehabilitation haben wir frühzeitig schon die Digitalisierung angebracht, weil wir intern auch die Verknüpfung von Vorversorgern, Nachsorgern und so weiter.

00:08:48: Das haben wir bei uns in der Diakonophies an Jada von der Ambulanz Präventionsangebote bis hin zur Eindliederungshilfe nach langen Monaten des Krankenhauses Rehabilitation-Nachsorgeeinrichtungen.

00:09:01: Und da sind wir halt frühzeitig dran und haben frühzeitige Erfahrungen im Maßnahmen entwickelt – auch selbst mit.

00:09:09: wo wir sagen Kennen wir auch die Prozesse.

00:09:12: Da sind wir selber mit drin, auch übergreifend und das ist natürlich ein Riesenvorteil gegenüber anderen Einrichtungen, die wirklich nur für sich... Das Uniklinik ist der Behandlungsebene als SGB V braucht aber dann wieder den Nachsorge oder die Zubringer Und das haben wir bei uns in der Diakonofrisant im kleinen Format.

00:09:31: Aber die Ausgangsleistung haben wir.

00:09:34: Sie haben jetzt beide gesagt, sie haben relativ früh angefangen zu digitalisieren.

00:09:39: Wann denn ungefähr und was waren so die ersten Projekte?

00:09:42: Die ersten Projkte war ja wie schon gesagt vor fünfzehn Jahren dass wir die eigentlichen PC ist, die eigentlich Datenaufbewahrungen vor Ort abgeschafft haben und in Flensburg ein Rechenzentrum haben sodass wir virtuelle Arbeitsplätze im Gesamt des Beheuchten aufgebaut haben um auch dann sozusagen unser eigenes Rechenzentrum sitzt in Flensburg und wir arbeiten überall auf Glaubbasis in Flenzburg.

00:10:07: Zweitens war die Behandlungsphase der Patienten im Krankenhaus zu digitalisieren,

00:10:14: d.h.,

00:10:14: die klinischen Prozesse Pflegeprozessmanagement, Abbildung von Pflegeleistung, Abbildungen vom zitiatrischen Maßnahmen, Telemedizin sind wir am Jahr weil auch die zitiatlichen Notfallversorgungen vielmals mit räumlicher Entfernung zu tun haben.

00:10:30: In den vergangenen Jahren haben wir dann Klick-Doc eingeführt und in den Vergangenen des Jahrhunderts flächendeckend abgebildet bei uns, wo wir schon frühzeitig Telemethicin adäquat anbieten konnten.

00:10:43: Die Pflegeprozesse ist über Assessments-, Aufnahmepögen usw.

00:10:47: abgebildet und sehr früh angefangen mit dem erweiterten Endlastmanagement.

00:10:53: aus der zitiatrischen Versorgung heraus, haben wir dann eine digitale Plattform gehabt.

00:10:58: Da hieß früher mal Pflegeplatzmanager über das Entlast-Management.

00:11:02: Da haben wir frühzeitig auch schon digital angefangen die Überleidungsbogen und Informationen an die Nachsorge zu übergeben.

00:11:09: Und das war zwischen dem Jahr zwei Tausend neunzehnt in den Jahr zwanzig die Maßnahme.

00:11:14: Jetzt haben wir gerade über die ersten Schritte gesprochen, aber so eine gesamte digitale Transformation.

00:11:19: Das ist ja ein dickes Brett was man bohren muss!

00:11:23: Wie haben Sie das angepackt und was waren da die größten Herausforderungen?

00:11:26: Also im ganz großen digitalen Prozess haben wir gar nicht so angefangen weil wir immer stückweise dabei waren.

00:11:32: Das einzige große Gebündelte ist natürlich der KAZG also die Förderung nach dem Krankenhaus Zukunftsgesetz.

00:11:39: Da waren viele Dinge, die uns gefehlt haben.

00:11:42: Die wir damals schon haben wollten was uns natürlich sehr groß unterstützt hat weil jede Digitalisierung jeder Prozess kostet auch Geld und durch die Förderung konnten wir dann vieles anpacken.

00:11:56: da konnten wir unsere Reife, die wir teilweise schon hatten besser ausbauen.

00:12:01: Herausforderungen waren natürlich wo wir dann alles zusammengebildet haben.

00:12:04: wie sind die einzelnen Prozesse?

00:12:06: Wie sind die digitalen Maßnahmen miteinander zu verknüpfen und dann die Mitarbeiter auch mitnehmen, um zu sagen Digitalisierung macht den Weg ja nicht einfacher sondern er macht die Arbeit anders.

00:12:17: Einfachere kann man von der Digitalisierung im Gesundheitswesen kaum sprechen weil die Dokumentation ist da, bleibt auch da.

00:12:24: sie wird aber anders dass ich dann nicht mehr in der Papierakte bin.

00:12:28: Ich habe nicht mehr die einzelnen Platten.

00:12:31: Da haben wir dann auch frühzeitig angefangen mit der Fieberkurve.

00:12:34: Früher war es so, dass man in einer tabellarischen Übersicht die Punkte hatte welche Blutdruck welchen Puls hat er?

00:12:39: Dann hat man die Punkte miteinander verbunden und dann konnte man das Diagramm sehen.

00:12:43: Das war dann in der Fiederkurve, die wir auch sehr zeitig eingeführt hatten vor KZG schon automatisch abbildbar weil das System auch die Punkte selbstständig verbunden hat und mehr Werte auf einer tabllarischenübersicht abbilden konnte.

00:12:58: Das sind so Dinge, wo man sagt die ausführenden Kräfte sei es Arzt.

00:13:02: Pflegekräfte müssen natürlich weg von ihrem Papier rein in die Digitalisierung.

00:13:06: das heißt der Arbeitsprozess.

00:13:08: Das Begegnung mit dem Patienten wird anders weil ich habe einen Bildschirm und ich hab keinen Zettel den ich bei mir auf den Schot bringen kann sondern zu den Zeitpunkten hatten wir noch die Standort-PCs wo wir dann die Taster Tod dazu haben.

00:13:22: heutzutage sind wir dann auch reingegangen dank KLZG Versuchende Weise mobile Arbeit, dass man dann Tablets mit dabei hat, wo man Werte eingeben kann.

00:13:31: Das ähnelt dann schon eher so dem früheren A-Vier Zetteln auf den Schoß nochmal eintragen.

00:13:37: Aber das ist halt das, wo ich sage die Digitalisierung erleichtert nicht immer sie erleichtern über Entfernungen ja schnelle Dateninformationen jederzeit am jeden Ort.

00:13:46: habe ich Daten verfügbar?

00:13:49: Ja vielleicht kann ich auch noch mal ergänzen.

00:13:51: also ganz klar ist ja schon allein das KLZG eine Herausforderung gewesen.

00:13:56: Also wir haben ein Budget von µm, das wir umsetzen müssen und wir auch verdammt.

00:14:02: dazu sind gewisse Dinge auch vernünftig umzusetzen.

00:14:05: Und letztendlich haben wir dann klar durch das KZG auch eine finanzielle Sicherheit bekommen dass wir es auch umsetzten können.

00:14:12: jetzt brauchen wir brauchen die Men und die Womanpower dafür und da hatten wir mit dem Projekt und Organisationsentwicklung super Team kurzfristig angenommen haben.

00:14:23: Also das muss man ganz klar sagen, die anderen Sachen sind über Jahre gewachsen.

00:14:26: in dem Falle war es ja wirklich kurzfristigt dass wir mit Vollpower eben das KZG auch mit all seinen Themen und für die Themen der Psychiatrie umsetzen mussten.

00:14:35: Das war das erste.

00:14:37: Das zweite ist aber und das war und wird auch in Zukunft zu sein ist das Thema Schulung.

00:14:45: Wichtiger Punkt, das bringt nichts wenn wir alles umgesetzt haben in Software und Prozesse.

00:14:50: Wenn die Mitarbeiter nicht dauerhaft sozusagen mitgenommen werden, es bedeutet man muss sie schulen, wenn die neuen Dinge kommen oder wenn die neue Prozisse implementiert werden.

00:14:59: und wir müssen nach klaren Zukunft weiter schulen damit sich auch verstetigt weil nach KZG ich bin so ein bisschen warner und maner haben wir sehr hohe Wartungskosten die wir selbst tragen müssen Und die müssen da auch einen Benefit haben, nämlich dass wir die Hochführung und die Prozesse auch wirklich gut Nutzungen umsetzen.

00:15:19: Also das ist ein bisschen wahren und es wird auch ein bisschen kommen.

00:15:23: Wir müssen weiter dran bleiben!

00:15:25: Ich geh's mal gerade durch.

00:15:26: Ich hab mir Ihre Auswertung zu dem Digitalradar angeguckt und da gibt es ein paar Punkte, die stechen heraus.

00:15:32: also sie haben ja über die klinischen Prozesse jetzt schon gesprochen.

00:15:37: Da sind Sie deutlich besser als andere Kliniken.

00:15:39: können Sie da noch ein bisschen dazu sagen wie Sie das digital neu organisiert haben?

00:15:44: Und was für Prozisse wir da genau betrachten?

00:15:48: Also bei den klinischem Prozessen ist es so dass der Behandlungsweg, die Anforderungen von Laboren, EKG, Funktionsdiagnostik, Maßnahmen, Assessmentsbögen, Therapie-Einheiten, Patientenkalender und so weiter.

00:16:02: Das sind alles die klinischen Prozesse wo wir sagen der Patient wird zur Aufnahme gebracht.

00:16:07: dann habe ich meinen Belegungsmanager.

00:16:08: es wird der Anamnesebogen digital ausgefüllt da ist sofort in den digitalen Akten Aus den Anamnessebogen und der klinische Dokumentation werden Maßnahmen entwickelt.

00:16:19: Das heißt, es wird ein Score entwickelt.

00:16:21: Der Score sagt man mit welcher Wahrscheinlichkeit.

00:16:23: dritt ein Ereignis ein.

00:16:25: wir arbeiten auch in der Suchtmedizin.

00:16:28: das heißt wenn wir intoxikierte Patienten haben aus den Suchtmittelbereich dann in der Aufnahme wird an der Wertarmittel wie ist da Blutdruck wert?

00:16:37: Wie ist der Artenalkoholwert?

00:16:38: Wie is die Substanzkombination im Blut verfügbar?

00:16:43: und daraus werden klinische Prozesse digital schon abgebildet Und ab einen gewissen Wert gibt es eine Warnschwelle, wo weitere Beteiligte noch automatisch hinter diesem Prozess informiert werden und zu sagen Achtung hier ist ein kritischer Wert.

00:16:56: Hier brauche ich nochmal eine Erweiterte Expertise, eine erweiterte Kompetenz.

00:17:01: Das heißt im ganzen Vordergrund um da nochmal ergänzend zu sein, im ganzen vordergrund dieser klinischen Prozesse steht auch ganz hoch die Patienten Sicherheit.

00:17:09: D.h.,

00:17:10: es werden durch die klinische Dokumentation, durch die automatisierte Auswertung das Darstellen von Werten nicht nur punktuell immer da ist ein Wert, da ist eine Wert sondern diese Werte werden zusammengefasst.

00:17:20: daraus ergibt sich einen Risikowahrscheinlichkeit und ein Risikoassessment Und das bietet auch die Sicherheit des Patienten für unterschiedliche Prozesse.

00:17:30: Das heißt auch wir haben wenn wir Medikamente anordnen durch die Ärzte ist im Hintergrund immer eine Prüfung dahinter.

00:17:37: Was ist mit der Diagnose, was ist mit dem Werten?

00:17:40: Welches Medikament wird gegeben?

00:17:41: und dann gibt es einen Wannenambel Grün-Gelbrot wie man sie kennt.

00:17:46: Gibt es Wechselwirkungen, Kontraedigationen?

00:17:48: Ist die Dosis zu hoch?

00:17:49: Ist körperlich von den Laborwerten?

00:17:51: Achtung diese ganzen Prozesse werden im Hinterkund durch die Digitalisierungsmaßnahmen geprüft um mit abgebildet so dass auch da wieder bei jeder Handhabe die Patientensicherheit im vordersten Punkt ist und das auch visuell dargestellt wird.

00:18:05: Also ich kenne mich mit Prozessen nicht so gut aus wie Herr Nedera, aber letztendlich sind es na klar das Thema Behandlungsphase.

00:18:12: Behandungsfrage vom Anfang bis Ende und dann benutzen eben für die Mitarbeiterinnen und aber auch na klar für die Patienten denn die daraus entstehen.

00:18:21: Ich bin wahrscheinlich wieder bei Herrn Nedera Mit dem Bereich Telemedizin eHealth.

00:18:27: Auch das ist ein Bereich wo sie im Digitalradar richtig gut abgeschnitten haben.

00:18:32: Was machen Sie da?

00:18:33: Da haben wir unterschiedliche Angebote.

00:18:35: Wir haben zum Beispiel auch die psychosoziale Beratung für Landesbedienste, das ist Landesschläge Heuchtein wo wir über Weiterentfernungen alle Ministerien betreiten beraten also in unterschiedlichen Standorten haben eine psychosociale Beratsung.

00:18:48: Alle Bürger von Schlesbehochstein, die ein Problem haben können sich an unsere psychosoziale Beratungen wenden und können da telefonisch per Video Telemedizin Sprechnungen haben.

00:18:59: Und es gibt sogenannte Klieringespräche, das heißt erweiterte therapeutische ersteinschätzungsgespräche mit ausgebildeten psychologischen Psychotherapeuten die ich dann schnell telemedizinig abgesichert Ende zu Ende verschlüsselt zertifiziert zugelassen über die Kassenärztliche Bundesvereinigung abbilden kann und dort adäquat schnell ohne große Anreisen Wartezeiten dem Patienten helfen kann.

00:19:23: Ja genau, vielleicht kann ich dazu nochmal ergänzen weil... Ich möchte nach klar auch nicht alles immer Bilder buchenmäßig hier darstellen.

00:19:30: Letztendlich haben wir nach klar auf telemedizinische Sprechstunden.

00:19:34: Auch mit den Patienten bieten wir das an.

00:19:36: Wir müssen nur ganz klar sagen dass die teilweise heute auch noch nicht angenommen werden.

00:19:41: Also wir müssen auch immer wieder überprüfen sind die Dinge die wir tun und die wir digitalisiert haben wollen?

00:19:47: Sind die sinnvoll Und kommen die auch an für unsere Patienten?

00:19:51: Wir müssen nämlich sehen, wenn wir hier seelische Gesundheit haben.

00:19:54: Dann hat das viel mit Persönlichkeit und persönlicher Beziehung zu tun.

00:19:58: Auch viel mit Zuhören, Mit Gemeinsamkeiten und Nähe gewinnen.

00:20:02: Und wir müssen ganz klar sagen... Das hat mir eine Ärztin mal ganz schön dargestellt und es fand ich so plastisch!

00:20:08: Man hat diesen Augenkontakt zum Beispiel in dieser telemedizinischen Sprechstunde gar nicht.

00:20:13: Wenn ich versuche jetzt bei Ihnen mal in die Augen zu gucken, dann gucken Sie mir nicht in die Auge weil ich wahrscheinlich gerade woanders hin gucke.

00:20:21: Nämlich auf dem Bildschirm aber nicht in der Kamera.

00:20:23: und umgekehrt ist es dann genauso.

00:20:25: wenn ich in die Kamera reinschaue Dann kann ich nicht sehen, ob sie mich angucken.

00:20:30: Und das ist manchmal schon ein Händnis gerade was beim Thema seelische Gesundheit dazu führt dass es noch nicht angenommen wird auch bei Jüngeren noch nicht in der Form so angenommen werden und da müssen wir uns dann auch kritisch hinterfragen Ist das das richtige Angebot?

00:20:45: Gibt es Alternativen oder dauert's einfach noch ein bisschen mit der Zeit, das anzubieten?

00:20:50: Auch da drüber müssen wir uns eben Gedanken machen und daher gehen wir auch kritisch damit um.

00:20:56: Das was Herr Niderer gerade beschrieben hat mit der psychosozialen Beratung, das geht gut!

00:21:01: Das kennen wir ist auch ein bisschen sagst mal übertrieben.

00:21:03: auch Hausarztsprechstunde wo man sich mal krank schreiben lässt und seine Situation schildert und erste Hilfemassen haben bekommt aber richtig therapeutische Gespräche Das ist noch ein Hemdnis bei uns, das muss man ganz deutlich auch so sagen.

00:21:16: Daher ist nicht alles Gold was glänzt und wir müssen dann auch ehrlicherweise dann eben gucken dass wir da noch andere Wege finden in den Nebenfalle auch eben nicht digital sondern einfach persönlich face to face indem er zusammensitzt.

00:21:31: Das ist vollkommen richtig.

00:21:33: Viele Maßnahmen sind von den Patienten neu verändernd, das ist sehr viel digital und gerade im zitiatrischen Bereich sind viele Ängste mit dabei die wir haben usw.

00:21:43: Und wir haben auch da ein Programm mit einer Kooperation geschlossen nennt sich Self Space.

00:21:49: Das ist ein digitales Behandlungstagebuch.

00:21:51: wo bin ich?

00:21:52: Wo bewege ich mich?

00:21:53: Welche Ängster habe ich uns weiter?

00:21:56: Das ist eine zertifizierte Gesundheitsanwendung über eine App wo wir von der Information des Patienten kriegen.

00:22:01: Da sind Übungen, werden da aufgespielt für den Patienten die kann er zu Hause an jedem Ort hier in der Klinik am Anfang beleitet durchführen.

00:22:09: Die kann auch kostenfrei nach Entlassung weiter bedienen.

00:22:12: was wir neu haben Auch für die jüngeren Patienten ist eine VR-Brille.

00:22:18: ein virtuellen Raum haben wir In der psychosomatischen Therapie auch mit, wo man wiederum einen Avatar errichtet und in einem virtuellen Raum mit seinen eigenen Avatar über seine Geschichte redet.

00:22:31: Damit haben wir am Anfang die Möglichkeit nicht, dass der Patient sich komplett darstellt – mit welchen Hemmnissen?

00:22:37: Welchen Ängsten

00:22:38: usw.,

00:22:39: sondern wir versuchen das über einen, ich sage mal ganz platt... spielerische Methode, die Angst vor der Öffnung sich selbst gegenüber einer fremden Person darzustellen um einen virtuellen Raum auf den Avatar abzubilden und seine Ängste und seine psychosomatischen Leitensstörungen zu erfassen.

00:22:56: Den Patienten aber dadurch nicht zu kränken und trotzdem eine Hilfe beizusehen.

00:23:01: Und das sind unterschiedliche Wege.

00:23:03: Das was wir in der Psychiatrie haben ist unsere Sprache, unsere Körperbewegung unserer Ausstrahlung.

00:23:08: Das ist das Mittel, was wir haben.

00:23:11: Wir haben keine Zange, kein Bohrer wo wir Krankheiten entfernen können.

00:23:16: Unsere Werkzeuge ist unsere Mimik, Gestik und unsere Sprache als allererler erstes.

00:23:23: Herr Jürgensen hat eben schon gesagt, manchmal gibt es Hindernisse gerade für die Patientinnen und Patienten auch diese E-Help Dinge anzunehmen.

00:23:31: Wie ist das denn bei den Ärztinnen und Ärzten?

00:23:34: Gibt es da auch, merken Sie dass es berührungsängste Hemmnisse gibt oder nehmen die das eigentlich ganz gut an.

00:23:42: also wenn wir jetzt bei dem Beispiel mal bleiben aber auch wenn sie andere Beispiele aus anderen Bereichen der Digitalisierung haben Da kann ich sagen so von den Generationen her Es is learning.

00:23:53: Meine Kinder sind eher damit aufgewachsen, wir sind eine Nachfolgegeneration in unserer Generation.

00:23:59: Wir haben noch unsere Telefonzellen gehabt da gab es zu Hause noch kein Telefon und wir sind dann mit zwanzig Cent los am Anfang wo der erste PC kam Komotoren wie ein sechzig die große Floppy-Disc mit Papier vorsichtig einführen Und jetzt ist das alles komplett da so.

00:24:14: und dann ist natürlich auch die Fragestellung als Erwachsener Was passiert dahinter?

00:24:20: Wie wird das abgebildet, wie ist die Tonspoer.

00:24:22: Wie ist das Bild auf der anderen Seite?

00:24:25: Die Patientensicherheit, die Datensicherheiten ganz großer Punkt.

00:24:29: ja wo auch gerade mit den Ärzten frühzeitig geht es immer wieder um die Patienten.

00:24:34: Sicherheit, Datensicherung, Informationssicherheit Ja!

00:24:38: Wie viel Hacker haben wir heutzutage immer mehr präsent in dem Medien?

00:24:42: welche Unternehmens Anteile werden von Rohjanern und Viren infiltriert und so weiter.

00:24:48: Da sind natürlich auch Hemmnisse dahinter.

00:24:50: zu sagen, kann ich wirklich frei wichtige geheimnete Patientendaten besonders schützenswertige Daten, Informationen digital an Fragen abgeben, weiterleiten?

00:25:02: Und das sind natürlich große Punkte die immer wieder die Frage stellen wie sicher ist ein System wir sicher sind meine Information die ich als Patient abgebe.

00:25:11: Das andere ist das Handling.

00:25:12: Wir haben so viele Medien mit denen wir arbeiten, sei es ein iPhone oder ein Handy in Tablet, PC, Headset.

00:25:21: Es verändert sich halt.

00:25:23: Ja vielleicht nochmal ergänzend dazu.

00:25:26: Wir dürfen nie vergessen, wir arbeiten mit ärztlichen Personal.

00:25:30: Wir arbeiten mit Pflege, wir Arbeiten mit therapeutischen Personal und wir arbeiten nicht mit IT-Fachexperten zusammen in dem Maße und daher müssen wir immer die Mitarbeiterin mitnehmen.

00:25:44: Und ich sage immer, es ist immer ganz gut wenn man auch gerade bei den Digitalisierung so ein paar Quick-Bins hat.

00:25:50: So nenne ich das immer ganz gerne einfach dass die Mitarbeiterin beide Umsätze zu merken, das bietet mir einen Vorteil.

00:25:58: dann hat man schon bisschen leichter das umzusetzen.

00:26:01: aber letztendlich ist und zumindest ist meine Erkenntnis jeden digitalisierten Prozess oder jede neue Software die wir einführen erst mal eine Veränderung.

00:26:12: Und das bedeutet, wir müssen die Leute immer wieder mitnehmen.

00:26:15: Gerade weil es nicht ihr Kernaufgabe ist.

00:26:17: Ihr Kernaufgarbe ist zu fliegen.

00:26:19: Ihr Kernaufgabe isst die Therapie zu machen und ich sag's mal ganz platt, ist interessiert dann auch nicht jeden ob jetzt nun der digitale Prozess optimal funktioniert?

00:26:28: Und da müsst du sie hin bekommen dass man eben merkt, das hilft euch!

00:26:32: Wenn wir das schaffen, dann kriegen wie die Leute mit, auch unabhängig der Generation.

00:26:36: klar ist es logisch, was die Technologie angeht, wesentlich schneller dabei ist als vielleicht jemanden der sowieso schon vielleicht Vorbehalte hat oder noch nicht so viel Erfahrung hat.

00:26:46: So ist das im Leben.

00:26:47: Je mehr Erfahrungen wir haben, je mehr wir uns zutrauen, desto einfacher gelingt es auch umzusetzen.

00:26:53: und das müssen wir uns immer wieder sagen Digitalisierung als Aufgabe zu verstehen und nicht immer zu sagen Wir haben jetzt ein Prozess digitalisiert Und jetzt muss alles ganz einfach laufen und wir haben ja auch ganz viel an die Hand gegeben.

00:27:05: und nun macht doch mal nein Es ist gerade für die Pflege und auch für andere Berufsgruppen, es ist eine Aufgabe.

00:27:13: Wenn wir sie da mitnehmen und ganz klar sagen Mensch das ist ne Aufgabe und wir verstehen auch dass nicht alles immer hundertprozentig läuft und vielleicht auch einige Dinge umständiger wieder wird dann haben wir zumindest ein kranzbarer Umgang damit.

00:27:26: und ich glaube auch dass dann auch Mitarbeiter ganz anders damit umgehen und auf darauf eingehen Und auch offen darüber reden, was läuft gut und was vielleicht auch nicht so gut.

00:27:36: Weil darüber müssen wir sprechen jedes Mal.

00:27:38: Sie haben eben schon gesagt es wird dann gut angenommen wenn es den Mitarbeitenden Vorteile bietet.

00:27:43: Was für Vorteile haben die denn davon?

00:27:46: Also wenn man das mal ganz knapp sagt ich habe vorhin schon ein bisschen erwähnt also die gesetzlichen Anforderungen, die auf uns einprasseln.

00:27:53: Die Dokumentationsverpflichtung das ist zum Beispiel ein ganz großer Punkt.

00:27:58: ansonsten könnten wir es gar nicht gewährleisten.

00:28:01: Das ist ein Punkt da einfach maßgeblich ist dass man sagt wenn du das gleich digitalisierst dann haben wir es auch richtig und gesetzeskonform umgesetzt.

00:28:11: Der zweite Punkt glaube ich der ganz wichtig ist damit's auch einen Vorteil bietet, ist eben halt auch der Behandlungsfahrt, der digitalisiert ist.

00:28:20: Das hat Terniderer ja schon ausgeführt fürhin, dass eine klare Struktur da ist und Prozesse und Schnittstellen sozusagen nach Schema F abgearbeitet werden können und dann auch eine Sicherheit geben.

00:28:33: Und ich glaube das sind aus meiner Sicht zwei entscheidende Vorteile die man den Mitarbeiter mit auf dem Weg gehen kann, die man auch versteht und die dann auch gut umgesetzt werden.

00:28:44: Ist das was, wenn man sagt wir haben immer mehr Verdichtung von Aufgaben in der Arbeitszeit?

00:28:50: Es ist stressig.

00:28:50: Es ist anstrengend.

00:28:52: Hilft die Digitalisierung da vielleicht flexibler zu werden und auch Entlastungen zu bieten?

00:28:57: Ja oder nein!

00:29:00: Digitalisierung unterstützt uns im Sammeln von Informationen.

00:29:05: Das heißt ich habe von unterschiedlichen Schnittstellen unterschiedliche Informationen, die durch die Digitalisierung gesammelt und strukturell aufbereitet werden.

00:29:14: Das hilft mir, ein umfassendes Informationsergebnis von Maßnahmen und Patienten Informationen zu haben.

00:29:21: Nachteil Sie müssen wirklich strukturiert eingegeben werden.

00:29:26: Ich kann sie nicht nur über den Flur schreien, sie müssen da sein.

00:29:30: Prozesse in der Abbildung einer klinischen Dokumentation von den Assessments bringt.

00:29:36: Früher war es der Bogen dafür, der Zettel dafür.

00:29:41: Ich habe heute durch die Digitalisierung die Möglichkeit wichtige Informationen aus unterschiedlichen Dokumentationen strukturell zusammenzuführen.

00:29:49: Das heißt ich fasse mir Daten von unterschiedlichem System und Subsystem ab und liege sie in ein neues Format optisch aufgelistet.

00:29:56: Die wichtigsten Punkte was brauche ich jetzt für meine Arbeit?

00:30:00: Die kann ich individuell aufbereiten aber ich muss das machen.

00:30:05: Ja, das heißt ich muss natürlich irgendwann den Punkt haben wo ich meine wirklichen realitätsbezogene Mensch-zu-Mensch Prozesse Schritte von der Aufnahme über die Diagnose OP Nahrsorge ja Therapiegespräche alles dass was wir seit Jahrzehnten Jahrhunderten im Gesundheitswesen machen.

00:30:25: Das muss sich erfassen.

00:30:27: und diese Maßnahmen die Eventualitäten die Schnittpunkte die Wahrscheinlichkeiten die muss ich digital Am Anfang abbilden, das ist eine riesengroße Aufgabe.

00:30:37: Da sind wir als Diakon auf Riesland jeden Tag immer wieder bei zu evaluieren und zu prüfen.

00:30:43: Ist das richtig?

00:30:44: Kommt auch die Information, die da eingegeben ist wirklich so an und weiter.

00:30:49: Das ist viel Arbeit!

00:30:50: Und das ist was ich eingangs sagte... Digitalisierung erleichtert nicht immer, sie macht nur die Arbeit anders.

00:30:56: Ich sag mal so digitalisierung macht es nicht immer einfacher das muss uns klar sein.

00:31:00: also ist jetzt nicht so dass wir digitalisieren und sofort laufen die Prozesse wie am Schnürchen.

00:31:06: Also ich könnte bestimmt unzählige Beispiele jetzt nennen wo man sagt naja die Digitalisierung hat's jetzt nicht schneller gemacht aber sie hat vielleicht sicherer gemacht in der Dokumentation.

00:31:14: ich glaube da können auch aus unserem Alltag ganz viele Beispiele selber immer wieder uns aufzeigen.

00:31:20: Aber ich mag ja gar nicht neue Menschen mit ins Spiel bringen, aber wir haben noch Frau Dr.

00:31:24: Bauer die auch hier bei uns ist und vielleicht kann sie nochmal ein bisschen uns mithelfen was die Arbeit jetzt bei ihr flexibler vielleicht auch macht weil ich glaube da gibt es auch echt gute Beispiele die ich jetzt nicht unbedingt wiederholen muss.

00:31:37: Ja ich sehe das sozusagen aus Arbeitnehmer Sicht.

00:31:40: Ich habe eigentlich lange Rom-Office Erfahrung.

00:31:43: Ich bin alleinerziehende Mutter, lange Zeit gewesen.

00:31:46: Jetzt sind die Kinder groß aber trotzdem ist da die Digitalisierung über die Jahre immer so viel besser geworden dass mir das Leben ... immer weiter erleichtert hatten.

00:31:56: Dadurch konnte ich auch als Alleinerziehende Mutter eigentlich immer arbeiten, weil ich ja immer auch sagen könnte gut das mache ich aus dem Homeoffice raus und jetzt in den letzten Jahren dadurch dass jetzt auch diese Videokonferenzen so üblich geworden sind macht es das Leben nochmal sehr viel besser weil ich eben an Besprechung jederzeit egal wo ich nun gerade bin eben teilnehmen kann Und eben auch die Personen sehe.

00:32:22: Eigentlich telefoniere ich gar nicht mehr, weil alle jetzt diese Videokonferenzen viel besser finden, weil man eben so angesichts zu angesichts sprechen kann.

00:32:29: und dann haben wir ja schon über unsere ganzen Standorte gesprochen.

00:32:33: Wenn ich an einer Besprechung vor Ort teilnehmen sollte, locker zwei Stunden auf der Straße, wenn ich jetzt von Nordfriesland nach Flensburg gefahren bin oder von Flensbruck nach Kiel gefahren.

00:32:43: Und dadurch dass wir das jetzt online machen können ist viel Zeit und auch Stress gespart und man kann die Zeit ja sehr viel besser einrichten.

00:32:52: Und dann wollte ich noch einmal etwas sagen zur Flexibilität.

00:32:56: Der Arbeit tatsächlich setzt einen Arzt im Durchschnitt vierundvierzig Prozent seiner Arbeitszeit heute für Dokumentationen ein, das ist locker sehr viel mehr als er Zeit für den Patienten hat.

00:33:10: Bei einer Fliegelkraft ist es auch nochmal ein Drittel ihrer Arbeitszeit, nur für Dokumentation.

00:33:15: Und da geht ja jetzt die Richtung hin.

00:33:18: möchte ich mal die KI hier ins Spiel bringen.

00:33:20: wir haben schon viel von strukturierten Daten gehört.

00:33:23: also das ist unheimlich.

00:33:24: wichtig ist dass sie Daten in strukturierter Form vorliegen und dass die KI-Anwendung zukünftig schon aus Gesprächen, aus Anamnesegesprächen strukturierte Daten erfassen kann.

00:33:35: Und automatisch aus dem Gespräch strukturiert in das System übertragen kann.

00:33:42: Der Arzt oder die Pflegekraft braucht dann nachher nur noch einmal gucken – habe ich das tatsächlich gesagt?

00:33:46: Ist das an der richtigen Stelle gelandet und kann es abzeichnen sozusagen!

00:33:51: Das wird nochmal eine sehr große Verbesserung bringen Immer weiter steigende Dokumentationspflichten und Bürokratisierung wieder so ein bisschen zurückdrängen.

00:34:00: Das ist jedenfalls unsere Hoffnung, dass es wäre aber jetzt ein Zukunftsprojekt auch für uns.

00:34:05: damit KI haben wir gerade erst gestartet.

00:34:08: Aber da kann ich gerne nochmal kurz ergänzen angehen.

00:34:10: vielen Dank für den Hinweis mit der Kommunikation und Erfassung von Daten.

00:34:14: was wir auch in der Diakon auf Riesland jung eingeführt haben vor zwei Jahren ist die sprachgesteuerte Dokumentation dass man dann wirklich nicht mehr die Tasten bearbeiten muss und nicht jeder einschließlich meiner Person hat das zehnfingersystem in Steno.

00:34:32: Das kann ich nicht!

00:34:34: Wir haben so viele Worte, die wir benutzen, die auch die Verlaufe dokumentieren.

00:34:40: Ich selber nutze das auch erspart mir Zeit ja weil ich über meine Sprache automatisch E-Mails Konzepte Berichte digital erfassen kann und dort auch über Programme noch mal steuern kann, ist der Satz Bau richtig?

00:34:53: Ist die Rechtschreibung richtig?

00:34:56: Die Systeme sind auf Lernen.

00:34:57: Das ist Thema gar keine Frage.

00:34:58: da sitzt auch KI dahinter um auch die Sprache, die Sprachgeschwindigkeit den Dialekt.

00:35:04: dass die Sprachtsteuerung das Programm meine individuellen Sprachenmuster erkennt daraus auch die Befehle ableitet.

00:35:12: Bild mir jetzt ein Absatz Sätze einen Komma!

00:35:15: Das sind alles Befehlen die ich in dem System gebe und daraus ein strukturierter Brief, ein strukturelles Konzept erstellt wird.

00:35:22: Zusätzlich dazu haben wir auch in unserer Gesellschaft gerne auch immer Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedliche Sprache wo wir auch abhängig sind.

00:35:32: versteht er mich denn?

00:35:33: und gerade in der Psychiatrie das hatte ja schon mehrmals gesagt haben wir keine Werkzeuge, die unsere Arbeit übernehmen.

00:35:38: Sondern bei uns ist es die Sprache.

00:35:40: Das heißt, wir müssen ja auch den Patienten verstehen und der Patient muss uns verstehen.

00:35:44: Und darüber haben wir auch einen Dank der Digitalisierung in unterschiedlichsten Behandlungsbereichen.

00:35:50: Übersetzungsfunktionen.

00:35:52: Früher war's wirklich ich brauchte ein Dolmetscher und der Dolmärcher musste dann russisch sprechen Englisch.

00:35:57: In der afghanischen Sprache gibt es unheimlich viele einzelne Amtsprachen.

00:36:01: Muss man gucken welche Region.

00:36:03: Das ist heutzutage durch die Digitalisierung einfacher.

00:36:05: Da haben wir ein Programm der Übersetzung, das auch online dann mit es immer wieder abgedatet wird.

00:36:11: Das habe ich im Gespräch mit dabei und da kann ich dann auch wirklich mit dem Patienten nicht unterhalten.

00:36:16: er kann in seiner Heimatsprache reden Es wird in Deutsch übersetzt.

00:36:20: Und was dann auf die KI in Zukunft mitbringt, da habe ich mich jetzt geguckt Gibt es Ohrgeräte?

00:36:26: Einen Ohr Gerät kriegt mein Gegenüber einen Ohr gerät erhalte Ich Und in Echtzeit wird das in meiner Heimatsprache übersetzt.

00:36:34: Ich habe es testen können, in Amerika ist es ein tolles Teil.

00:36:38: Muss ich echt sagen bin ich sehr positiv überrascht gewesen.

00:36:41: Das wird aber auch die Zukunft sein dass wir dann wirklich Menschen unabhängig welcher Sprache können wir dann verstehen beraten begleiten.

00:36:49: Da sind wir direkt in der Zukunft und bei der künstlichen Intelligenz gelandet.

00:36:53: Was erwarten Sie denn für die Zukunft?

00:36:55: Also das Thema Künstliche Intelligenz, Frau Bauer hat es gerade gesagt da sind wir ja noch ganz am Anfang.

00:37:01: Wie wird das den Arbeitsalltag in der Klinik und auch entsprechend die Digitalisierung in Zukunft weiter prägen?

00:37:09: was decken sie?

00:37:10: Ja, ich denke dass die Berufsgruppen, die wir beschäftigen im Gesundheitswesen also Ärzte, Pflege, Sozialdienst, Erzieher und so weiter.

00:37:18: Dass sie einfach mehr Spaß wieder an ihre Arbeit haben weil das sind alles Menschen, die sind in diese Berufe gegangen um mit Menschen zu tun haben und weil sie gerne Menschen unterstützen und helfen möchten.

00:37:32: Und die haben überhaupt keine Lust, dauernd am PC zu setzen und diese ganzen Daten zu dokumentieren.

00:37:38: Das ist denen alles so viel das Nerv-Dee und das verleitet den auch ein bisschen diese Berufe dass eben zukünftig diese ganze Aufnahme von Daten und Dokumentationen, das die eben durch KI automatisiert wird.

00:37:53: Und dadurch mehr Zeit für die Menschen und für die Patienten da bleibt.

00:37:57: im Fachkräftemangel brauchen wir.

00:37:59: Wir brauchen es auch dringend, dass unsere Berufe attraktiv bleiben.

00:38:04: Das bleiben sie nur wenn diese Zeiten, die am PC zugebracht werden müssen mit Dokumentations nicht noch weiter steigen Vielleicht auch nochmal ergänzend.

00:38:13: Wir müssen uns klar bewusst sein, dass Zukunftsthema KI jetzt ein Unternehmen wie die Diakonaut Friesland nicht alleine umsetzen kann.

00:38:21: Wir sind abhängig davon das die KISS-Anbieter und Softwareunternehmen, dass die Bundesrepublik dort Angebote macht, die wir gut und sinnvoll gemeinsam umsetzten können.

00:38:33: Ich glaube es ist so ein zentraler Punkt Der muss kommen und dann gebe ich allen recht, dass wir neue Wege gehen können.

00:38:41: Wir müssen alle Mitarbeiterinnen damit nehmen, die vielleicht auch Veränderungen in ihrer Bewusstwelt erleben.

00:38:49: Es gibt ja einen Ranking, welche Berufe verändern sich?

00:38:52: Die müssen wir schon im Blick haben und gemeinsam mitdenken!

00:38:55: Ich hätte mich heute sonst gerne vorgestellt als KI-Geschäftsführer der heute ein super Podcast abliefert mit allen Informationen aus der Diakonaut Friesland zu hundert Prozent alle im Kopf habe, aber die KI könnte es auf jeden Fall und die perfekten Antworten aus unseren Datensätzen bilden.

00:39:12: Und das ist eben halt eine Veränderung, die müssen wir positiv begleiten.

00:39:15: Wir müssen uns dann überlegen wo sind unsere Kernkompetenzen?

00:39:20: Das ist in dem Bereich der Patientenversorgung der Patient-, aber auch im Bereich Verwaltung Dinge neu unterstützen zu können.

00:39:30: Insgesamt ab Winter KI und das müssen wir gemeinsam entwickeln.

00:39:32: Und ich glaube, dass ist ein großes Zukunftsthema und das können wir noch alle gemeinsam machen.

00:39:37: im Gesundheitswesen Frau Bauer hat das eben schon ganz wunderschön gesagt, dieses Thema die Digitalisierung führt dazu dass die Mitarbeitenden sich stärker wieder um Patientinnen und Patienten kümmern können.

00:39:49: Dass wo sie ursprünglich mal gestartet sind, wo Sie auch Freude dran haben.

00:39:53: Glauben Sie, dass es auch ein Rekruting Faktor ist in Zeiten des Fachkräftemangels?

00:39:59: Wenn man gut digitalisiert ist und einfach tatsächlich diese Vorteile bietet, dass durch die Digitalisierung sich wieder mehr um den Menschen kümmern zu können, merken Sie das?

00:40:10: Weil sie da relativ weit vorne sind auch es leichter haben Fachkräfte zu finden.

00:40:14: Das ist tatsächlich ein Riesenthema dass auf alle Häuser zukommen wird also einen Arzt der einmal schon Sprachgesteuert dokumentiert hat.

00:40:25: Das heißt, er braucht überhaupt nichts mehr tippen sondern diktiert nur noch die Sachen und es wird automatisch in das Kistsystem übertragen.

00:40:33: in strukturierte Art und Weise der möchte nicht mehr in einem Haus arbeiten wo er das noch alles tippe muss.

00:40:40: Und ein Arzt, der dann schon mit einer KI-Anwendung gearbeitet hat die automatisch seinen Anamnesegespräch in das KISS-System überträgt.

00:40:48: Auch in strukturierte Art und Weise er nachher nur noch gucken muss ist es alles richtig gewesen vielleicht noch korrigieren an der einen oder anderen Stelle wird nicht mehr arbeiten wollen im Haus dass das nicht bietet weil es einfach so einen Unterschied macht.

00:41:03: Ich bin ja nun im Grunde nicht am Patienten, sondern in der Verwaltung tätig.

00:41:07: Aber ich diktiere auch schon sehr viel mit einer KI-Anwendung.

00:41:11: Ich diktier meine E-Mails aber auch Texte für Stellenanzeigen zum Beispiel.

00:41:16: Da haben wir einen KI-Assistenten gebaut, der nach unseren Vorlagen automatisch die Stellenanzahl erstellt.

00:41:22: Das möchte ich nie wieder anders machen!

00:41:25: Das sind Punkte.

00:41:26: Wenn man da einmal drüber ist und das an verschiedenen Häusern schon angeboten wird, dann ist es ein Riesen-Recruiting Faktor.

00:41:33: Da muss jedes Haus genau gucken.

00:41:35: Man kann sich das nicht sparen.

00:41:36: Man muss dahinterher sein, weil wir diesen Fachkräftemangel in unseren Tätigkeitsbereichen

00:41:41: haben.".

00:41:44: irgendwie in der Zukunft gelandet.

00:41:46: Das finde ich ganz spannend, weil es ja nun auch ein Zukunftsthema ist mit gerade wenn wir jetzt über künstliche Intelligenz sprechen.

00:41:52: Wenn Sie jetzt mal und da... Ich weiß dass das schwierig ist aber in die Glaskugel schauen ungefähr zehn Jahre vielleicht in die Zukunft was können sie sich vorstellen?

00:42:02: wie hat sich die Digitalisierung dann weiterentwickelt?

00:42:04: Und was bedeutet das für das Gesundheitssystem und auch vielleicht ganz individuell für ihr Haus?

00:42:10: Ja, ich gelmeh das so den Arbeitsalltag anders vor.

00:42:13: Also die Pflegekraft sagen wir geht in das Zimmer beschäftigt sich mit dem Patienten misst vielleicht den Blutdruck bespricht mit ihm die Medikation und hat vielleicht noch einige andere Sachen zu besprechen Und kann dann zum nächsten Patienten gehen und im Hintergrund diese ganze Bürokratie Diese ganze Dokumentation es läuft alles automatischem Hintergrund.

00:42:32: also der braucht die pflege Kraft Sich nicht mehr mit Beschäftigen außer einer gewissen Kontrollfunktionen.

00:42:39: Und weil diese KI-Anwendungs haben wir alle schon letzten ein, zwei Jahre lebt werden sehr viel besser, sehr schnell, sehr viel Und das wird zukünftig auf diese Art und Weise gelingen.

00:42:51: Gleichzeitig kann auch die Patientensicherheit noch weiter deutlich erhöht werden, es gibt ja schon für Seniorenheime so Programme mit Sturzsensoren.

00:42:59: also das heißt dann merkt automatisch eine KI Anwendung da in Zimmer dreizehn ist jemand gestürzt und dann wird jemand benachrichtigt und sofort wird geholfen usw.

00:43:10: Und auf diese Art und Weise stelle ich mir den Arbeitsalltag für unsere Berufskuppen einfach sehr viel schöner, besser und entspannter vor.

00:43:20: Also vielleicht nochmal ganz klar erstmal ohne Digitalisierung kein Gesundheitswesen.

00:43:25: also das wird auch in zehn Jahren sich nicht ändern.

00:43:27: Ich glaube dass wir noch viel mehr werden.

00:43:30: wenn sie sagen so eine Glaskugel und wünscht ihr was?

00:43:35: Das was wir im kleinen Jahr machen, wir standardisieren und wir zentralisieren.

00:43:40: Also wir schauen schon dass wir dann den Prozess und den digitalen Prozess aufeinander abstimmen.

00:43:47: Und das ist mein Wunsch auch an die Bundesrepublik, dass wir sagen hey der Bund ist eben auch dafür zuständig eine einheitliche Software im Krankenhausbereich oder im Gesundheitsbereich zu implementieren.

00:44:02: Nebst einer ambulanten Software die eben halt auch Gesundheitsdaten Sicherheit gewährleistet, die Patienten Einsicht ermöglicht und das dürfen wir nicht vergessen.

00:44:13: Die Gesundheitsdate alles was wir hier schon erfassen und tun das sind na klar auch total wichtige Daten die man gut für Forschung und für Gesundheits- und Vorsorgekonzepte machen kann.

00:44:24: Aber wir nutzen sie gar nicht, weil es eben kein einheitliches Konzept gibt.

00:44:29: Also klar ist sicherlich immer das eine und andere Projekt und auch eine Forschung die eben halt die Daten aufbereitet aber sind ganzheitliche.

00:44:37: also mein Wunsch wäre wirklich Es gibt ne Cloud Die wird vom Bund gesteuert Wir haben einheitliche Software Kaum bis gar keine Schnittstellenverluste über die Sektoren hinaus.

00:44:50: Und es gibt nicht neunzig elektronische Patientenakten, wo man für jede Versicherung seine eigene App runterladen muss, sondern es gibt eine einheitliche.

00:44:59: Das wäre so ganz grob mein Wunsch und wir sind ja am Sondertöpfe verteilen in aktuellen Zeiten.

00:45:06: Es wäre auch mal schön wenn es einen Sonderdopf von hundert Milliarden für die Digitalisierung Gesundheitswesen geben würde.

00:45:13: Das klingt total schön und ich hoffe, sie beide haben Recht.

00:45:17: Und es kommt tatsächlich auch so!

00:45:18: Das ist ja bei Zukunftsvisionen immer ein bisschen schwierig... Schlag mal den Bogen zum Anfang zurück.

00:45:24: Herr Jürgensen hat ganz am Anfang gesagt, Sie sind da schon sehr weit und sie würden auch unterstützen andere Kliniken die auch Hilfe vielleicht bei der Digitalisierung brauchen.

00:45:34: Was ratten Sie denen denn?

00:45:36: Also aus Ihrer Erfahrung mit dem Thema Digitalisierung wenn jemand es jetzt noch nicht ganz so weit ist wie Sie und die Transformation steht noch bevor was sollte man beachten?

00:45:46: Also es ist schon erstmal schön, dass Sie mich fragen nach Tipps.

00:45:49: Weil ungefragt Tipp zu geben ist ja auch immer eine Herausforderung weil jeder wirklich individuell ist.

00:45:53: aber wenn sie mich fragen dann würde ich erst mal allen anderen sagen trauen sie sich die Digitalisierung zu?

00:45:59: also das ist ja der erste Schritt zu sagen doch wir machen das und wir wollen das Und wir trauen uns auch zu das was wir tun auch gut umsetzen zu können.

00:46:06: Ich glaube das ist so ne Grundhaltung die man haben muss.

00:46:09: und dann und das ist mein Thema Bauen Sie ein gutes und dauerhafte Schulkonzept für die wichtigsten Prozesse und Software Tools auf, damit es eben halt auch Spaß macht.

00:46:19: Und dauerhaft umgesetzt werden kann und nicht nachher sagen wir so sich im Sande verläuft und die Leute gar nicht mehr wissen was sind denn eigentlich die Vorteile dieser Digitalisierung?

00:46:29: Was bietet dann der Prozess?

00:46:31: Was Bieten denn die Tools?

00:46:34: Ich mache das immer bei mir ich kenne ja Excel Und manchmal weiß ich gar nicht, welche letzte Funktion noch in so einem Excel-Tool eigentlich schlummert.

00:46:42: Ich freue mich dann immer wieder wenn mir einer zeigt Mensch da gibt es nur diesen Klick und diese Funktion und dann läuft das viel einfacher als vorher.

00:46:51: Und ich glaube daher ist es wichtig dass man eben ein gutes Schulungskonzept hat.

00:46:56: also das würde ich jedem mit auf den Weg geben und damit man aber auch das Verständnis der Mitarbeiter bekommt weil sie eben halt wie jemand vielleicht auch aus den Verwaltungsbereichen oder aus der IT kommt, machen Sie Quick Wins.

00:47:09: Also wirklich kurze kleine Erfolge wo man wirklich sagt das macht dir die Arbeit auch leichter und es müssen keine großen sein aber es müssen deutliche sein.

00:47:18: Und wenn man das immer mit rein baut bei den großen Projekten und zeig ich da sind deine zwei drei Quick Wints die du hast und die kannst du schnell umsetzen ohne wirklich viel Arbeit da reinzustecken dann wird das zum Erfolg.

00:47:31: Das wären so meine drei Punkte.

00:47:34: jetzt mal ein bisschen oberflächlich betrachtet.

00:47:37: Tipps, auf alle Fälle wie es schon richtig benannt wird die eigenen Mitarbeiter unterschiedlichster Qualifikationen und verschiedene Berufskruppen mitnehmen.

00:47:44: wir haben als so ein Sternischen Projekt unsere eigene App aufgebaut, unsere eigene app programmiert.

00:47:51: das ist die Moindiaco NF-App.

00:47:54: Es wurde immer gesagt, Patientenportal.

00:47:55: Wie kommen Informationen vom Patienten an uns?

00:47:58: Wie ist ein Überblick.

00:47:59: was von Leistungsangebot haben wir?

00:48:01: wo ist die Diakona Friesland und so weiter.

00:48:04: Und das haben wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern entwickelt.

00:48:07: Wir standen da und haben gesagt wir möchten Information haben wir möchten eine eigene App haben und dann haben wir Mitarbeiter genommen aus unterschiedlichen Berufskopen haben uns einen runden Tisch gesetzt und wir haben es gemacht.

00:48:18: Wir haben uns hingesetzt weil er gesagt wird dass wollen wir etwas brauchen wie solls aussehen von Logo-Entwicklung, von Inhalten und so weiter.

00:48:25: Und haben was Eigenes produziert und das macht Spaß!

00:48:29: Da ist auch der Mitarbeiter, der auf Stationen ist, der tagtäglich mit Patienten umgeht, Wünsche entwickelt aber auch sagt so wie kann ich meine Position mein Berufsstand noch zeigen?

00:48:43: Was wir für eine gute Arbeit machen in jeglicher Berufsgruppe.

00:48:46: und das sind so Digitalisierungsprojekte als Tipp.

00:48:49: Nehmt eure Mitarbeiter mit nehmt euren Kollegen mitte fragt sie, da kommen unheimlich gute Informationen, guten Input für Maßnahmen die dann auch aufgebaut werden können.

00:48:59: Wir haben mit der App angefangen und bauen sie immer weiter aus, hatten Verknüpfungen, Informationen usw.

00:49:06: Das macht richtig Spaß!

00:49:07: Und dann ist Digitalisierung im Arbeitsprozess dabei.

00:49:13: Naja, ein Punkt der klar wichtig ist.

00:49:15: Das ist ja wenn wir über Gesundheitsdaten sprechen es eben halt Informationssicherheit und Datenschutz.

00:49:20: ich glaube das ist auch noch ein wichtiger Punkt dem wir hier machen müssen und den wir nochmal erwähnen müssen weil das wird sich immer alles so schön an.

00:49:29: Wir digitalisieren wir machen KI wir werden besser wir werden schneller aber auch die Patienten Patienten auch die Klienten haben auch einen hohen Bedarf an Sicherheit ihrer Daten.

00:49:40: Und ich glaube, wir müssen damit weiter vorangehen und diese Informationssicherheit ausbauen.

00:49:46: Wir haben das hier bei uns in der Diakonaut Friesland ausgebaut.

00:49:50: Wir haben eine eigene Information Sicherheitsbeauftragte die eben halt neben dem Datenschutz der Datenschutze beauftragten beide gemeinsam eben das Thema voranbringen und uns auch resilienter machen.

00:50:02: weil es einfach in der heutigen Zeit werden wir nahezu bombardiert mit Dingen im digitalen Umfeld, wo wir gar nicht mehr wissen.

00:50:10: ist das noch echt?

00:50:11: Ist das richtig?

00:50:12: Ist die E-Mail wirklich vom Geschäftsführer?

00:50:15: und begeben wir uns da auf den richtigen Weg.

00:50:18: Und daher ist auch dort das ein ganz wichtiger Prozess, den ich zum einen als Tipp vielleicht nochmal mit auf dem Weg gebe.

00:50:25: Wobei ich sage man eigentlich darf es kein Tipp sein weil es schon Gesetz ist und jeder muss es umsetzen also den Schwerpunkt auf Informationssicherheit legen und den Datenschutz.

00:50:34: Ich glaube dass ist nochmal ein ganz wichtiges Thema Und wenn wir das alles miteinander verbinden, dann haben wir eine runde Wache und dann macht es auch Spaß.

00:50:43: Wir nehmen die Mitarbeiterinnen alle mit.

00:50:46: Nicht zuletzt brauchen wir tolle Menschen im Unternehmen... Bock und Spaß haben, die Dinge auch umzusetzen.

00:50:53: Und zwei haben wir hier ja schon am Bildschirm, nämlich Holger Niderau und Frau Dr.

00:50:58: Bauer, die mit total viel Spaß und Lust eben halt die unterschiedlichen Themen voranbringen.

00:51:04: Wenn man sowas nicht im Unternehmen hat, dann wird es eben halt auch schwierig.

00:51:07: Also man muss diese Leute haben, dass sie super voran bringen.

00:51:12: Wir auch hier mal in dieser Runde noch einmal vielen Dank für euch, dass ihr euch dafür so einsetzt.

00:51:17: Weil das ist ein Erfolgsgarant für die Digitalisierung ohne den Gift

00:51:20: nicht.".

00:51:23: Vielen lieben Dank Frau Dr.

00:51:24: Bauer Herr Jürgensen und Herr Nedera für ihre Einblicke zum Thema Digitalisierung!

00:51:29: Und damit sind wir schon wieder am Ende unseres Recruiting-Podcasts.

00:51:32: bis der Arzt kommt angekommen... Wenn Sie in Zukunft keine weiteren Folgen mehr verpassen möchten, dann abonnieren Sie uns am besten in einem Podcast-Portal Ihrer Wahl.

00:51:41: Und wenn Sie Fragen oder Anregungen haben – oder mit unseren Recruiting-Experten über individuelle Konzepte sprechen möchten?

00:51:48: Dann schreiben sie uns einfach!

00:51:49: Die Adresse ist podcastetärztestellen.de.

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