Folge 57: Vierbeinige Kollegen – Hunde in der Klinik

Shownotes

Sie sollen das Betriebsklima verbessern, beim Stressabbau helfen und ganz nebenbei die Arbeitgebermarke stärken: In vielen Unternehmen ist es inzwischen erlaubt, Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Aber in einem Krankenhaus? Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben es ausprobiert: Hier gibt es inzwischen etwa 80 Klinik-Hunde, die ihre Frauchen oder Herrchen zur Arbeit begleiten. Damit ist der kommunale Träger Vorreiter in Deutschland bei diesem Thema – und hat als Arbeitgeber ein neues Alleinstellungsmerkmal entdeckt.

Für Christina Hayek war das Thema schon lange eine Herzensangelegenheit. Im Interview spricht sie darüber, welche Regeln erfüllt sein müssen, damit Mitarbeitende ihre Hunde mitbringen können, wie der Arbeitsalltag mit den Tieren aussieht und welche Auswirkungen das Projekt auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Arbeitgeberattraktivität hat. Wie geht sie mit kritischen Stimmen um? Und welches Feedback gab es bei der Evaluation des Projekts nach über drei Jahren? Darum geht es in dieser Folge.

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Mehr zu den Bezirkskliniken Mittelfranken:

Folge 44: "Charta der Vielfalt" – Diversity als Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen

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00:00:06: Bis der Arzt kommt, der Rekrut in Podcast von Ärzte stellen dem Stellenmarkt des deutschen Ärzterplatz.

00:00:19: Herzlich willkommen zur nächsten Folge von Bis der Arzt Kommt, dem Rekruting-Podcast von Ärztestellen.

00:00:25: Dem Stellenmarkt des deutschen Ärzteblatz!

00:00:28: Ich bin Stefanie Hanke, Onlineredakteurin bei ärztestelln.de und heute sprechen wir über Hunde – sie sollen ja das Betriebsklima verbessern beim Stressabbau helfen und ganz nebenbei die Arbeitgebermarke stärken.

00:00:41: In vielen Unternehmen ist es inzwischen erlaubt, Hunde mit zur Arbeit zu bringen… aber im Krankenhaus?

00:00:48: Die Bezirkskliniken in Mittelfranken haben es ausprobiert.

00:00:51: Hier gibt es inzwischen etwa achtzig Klinikhunde, die ihre Frauchen oder Herrchen zur Arbeit begleiten.

00:00:57: Damit ist der kommunale Träger Vorreiter in Deutschland bei diesem Thema und hat als Arbeitgeber ein neues Alleinstellungsmerkmal entdeckt!

00:01:06: Für Christina Hayek, Leiterin des Bereichs Arbeitgeberattraktivität und Recruiting war das Thema schon lange eine Herzensangelegenheit.

00:01:14: Im Interview spricht sie darüber, welche Regeln erfüllt sein müssen damit Mitarbeitende ihre Hunde mitbringen können, wie der Arbeitsalltag mit den Tieren aussieht und welche Auswirkungen das Projekt auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Arbeitgebertraktivitet hat.

00:01:30: Wie geht sie mit kritischen Stimmen um und welches Feedback gibt es bei der Evaluation des Projekts nach mehr als drei Jahren?

00:01:37: Darum geht's in dieser Folge.

00:01:44: Ja, hallo Frau Hayek.

00:01:45: Ich freu mich total, dass Sie wieder bei uns im Ärzte-Stellen-Podcast zu Gast sind!

00:01:50: Sie waren ja letztes Jahr schon mal da mit dem Thema Vielfaltdiversität und sie haben auch heute wieder ein ganz ganz spannendes innovatives Thema mitgebracht.

00:01:59: Wir reden über Hunde Und ich habe mich total gefreut, dass sie das vorgeschlagen haben weil ich mir so in einem Klinikkontext irgendwie gar nicht vorstellen kann.

00:02:07: Also wir haben bei uns Im Ärztenverlag unsere Bürohunde die sind auch sehr willkommen Sorgen für eine ganz schöne Atmosphäre.

00:02:15: Wie ist das bei Ihnen in der Klinik?

00:02:17: Warum dürfen die Mitarbeitenden jetzt Hunde zu ihnen mitbringen?

00:02:20: Ja, vielen Dank dass wir noch mal dabei sein dürfen.

00:02:23: Wir hören auch total fleißig dem Podcast.

00:02:24: von daher hat es uns riesig gefreut das wir nochmal ran dürfen und gerade mit einem Thema des mir grad wirklich sehr am Herzen liegt und der sich toll findet.

00:02:33: deswegen gericht ich da auch gerne drüber ja wir haben's geschafft bei unserem Unternehmen an die Achtzig Hunde zu erlauben.

00:02:41: Das bedeutet unsere Mitarbeiter in egal welchen Berufsgruppen können Anträge stellen ihren privaten Hund mit ins Büro oder an den Arbeitsplatz im Allgemeinen zu bringen.

00:02:50: Und wie sind wir da drauf gekommen?

00:02:52: Naja, letztendlich war es so.

00:02:54: Ich hatte vor vielen Jahren noch einen Master gemacht im Bereich Wirtschaftspsychologie und da gab's eine Seminararbeit.

00:03:00: Da hat man sich mit dem Thema Oxytocin beschäftigen müssen Und man sollte das in irgendeinem praktischen Zusammenhang bringen.

00:03:08: Dann dachte ich mir, okay, wie kann ich das unterbringen?

00:03:12: Oxytozin bringt man eher mit Stillen und Bindungen

00:03:15: etc.,

00:03:17: da kam dann dieses Thema runter am Arbeitsplatz.

00:03:20: Es ist ja so, dass insofern man den Hund berührt ... Der ist warm, der ist kuschelig!

00:03:25: Da schüttet der Körper automatisch Oxytocin aus bewirkt dann im Körper, dass man sich erst mal wohler fühlt, entspannt fühlt und tatsächlich auch dieses Bindungsgefühl so ein bisschen ausgelöst wird.

00:03:37: Zum Beispiel wenn man gerade an einem Ort mit den Kollegen ist – auch mit dem Kollegen!

00:03:41: Und ich habe mir gedacht meine Güte das ist ja wirklich Projekt oder eine Sache, die wahnsinnig relevant ist.

00:03:48: Also wenn man so einen Rund mitbringt hat es ganz viele Vorteile aber vor allem wirklich auch für den Arbeitgeber ist das einfach ein Traum von Mitarbeiter Bindung und Anwerbung was das Ergebnis dann bringen könnte.

00:04:01: ja so ist es dann gekommen dass wir uns überlegt haben wie kann man das in so einem doch anderen Umfeld Kliniken auch etablieren?

00:04:09: denn Ja, Kanzlein oder kleineren Firmen grundsätzlich ist es ja schon möglich.

00:04:14: In Deutschland wird das auch ganz oft praktiziert bei Ihnen ja auch.

00:04:17: Aber so im Klinik-Kontext und vor allem nicht im Kontekstherapiehund sondern wirklich für unsere Mitarbeiter hat jetzt was wir so gesehen haben noch kein anderes Krankenhaus umgesetzt und das wollten wir angehen.

00:04:29: Ich habe's auch tatsächlich noch nicht von dem anderen Krankenhaus gehört.

00:04:33: insofern kann das sehr gut sein.

00:04:34: was Sie da Vorreiter sind.

00:04:36: erzählen sie mal wie viele Hunde Sind denn bei Ihnen die Mitkommen regulär zur Arbeit?

00:04:42: Und wer bringt Ihnen mit, geht das einmal quer durch alle Berufsgruppen oder gibt es da Unterschiede.

00:04:46: Also wir haben im Moment achtzig Hunde im Unternehmen und das geht grundsätzlich schon quer durch alles Berufsgroupen.

00:04:53: aber man muss schon auch sagen dass natürlich Bereiche in Zentralfunktionen mit Büro vor allem davon profitieren können.

00:05:00: Also gerade im Managementbereich, auch im Bau- oder Facility-Bereich ist es eben so dass die Mitarbeiter viele Hunde mitbringen können.

00:05:09: aber wir haben schon auch geschafft das im ärztlichen Bereich, im psychologischen Bereich, in dem sozial pädagogischen Bereich Hunde dabei sind und wir haben auch ich glaube vier oder fünf Hunde direkt in der Pflege mit eingesetzt.

00:05:21: da freuen Ganz besonders drüber und wir haben ungefähr so ein gutes Drittel bis die Hälfte von Hunden, die dann eher an Patienten nahen Berufsgruppen tatsächlich dran sind.

00:05:31: Die da auch eingesetzt werden.

00:05:32: aber man muss einschränken schon betonen dass der Bedarf oder das Interesse deutlich größer wäre.

00:05:37: es würden gerne mehr Mitarbeiter machen Aber wir haben einfach bestimmte Rahmenbedingungen und Regeln dahinter dies nicht allen ermöglichen.

00:05:45: Da würde ich direkt mal bleiben.

00:05:47: Das kann ja nicht so funktionieren, dass jetzt die Unternehmensleitung sagt Mensch wir haben was Neues uns überlegt morgen bringen alle ihren Hund mit sondern da wird es einiges geben was man vorbereiten muss.

00:05:58: organisatorisch haben sie schon gesagt rechtliche Rahmenbedingungen.

00:06:01: wie stellt man sicher das die Hunde kompatibel sind Schwarn umfeldt dass sie nicht so aufgeregt sind oder irgendwas dass sie alles durcheinanderbringen?

00:06:09: Wie sind Sie vorgegangen um solche Dinge sicherzustellen?

00:06:12: Dass jetzt auch durch die hunde der Ablauf nicht sehr durcheinandergeregt?

00:06:16: Also wir haben uns ganz am Anfang erstmal viele, viele Informationen besorgt.

00:06:20: Wie machen das den anderen Arbeitgeber?

00:06:23: Was gibt es denn in Wissenschaft und Forschung drüber zu lesen?

00:06:26: Und was unterscheidet denn unsere Regeln als Klinikunternehmen von denen in der freien Wirtschaft beispielsweise?

00:06:32: Da haben wir dann rausgearbeitet... dass eben gerade die Gesundheitsämter spezielle Vorgaben machen für Hunde, die direkten Patienten Kontakt haben.

00:06:41: Die müssen beispielsweise eine Therapiehunderausbildung dann absolviert haben.

00:06:45: Dann haben wir uns gedacht, was machen wir denn da draus?

00:06:49: Muss jeder unsere Mitarbeiter das dann machen.

00:06:52: Und dann haben wir herausgefunden, nur die wirklich direkten Patientenkontakt haben müssen es auch vorweisen und haben mal so ein bisschen rumgeguckt welche Bereiche haben das wirklich, welche Betriffts nicht, haben dann so kategorien gebildet Haben uns die Arbeitsplätze nochmal angeschaut, haben dann auch rausgefunden beispielsweise im oberärztlichen Bereich.

00:07:10: Die sind ja gar nicht immer auf Stationen und haben teilweise auch ihre eigenen Büros.

00:07:13: da kann auch ein Hund mal drin warten und dann bräuchte es auch nicht unbedingt diese Therapiehunderausbildung zwingend dazu wenn man das entsprechend trennen kann.

00:07:21: Und wir haben aber auch herausgefunden dass viele unsere Mitarbeiter überraschenderweise auch mit ihren Hunden ganz ganz viele Trainings durchlaufen und teilweise auch eben Therapien der Ausbildungen schon da sind.

00:07:32: Das war auch ein interessanter Faktor Und letztendlich haben wir uns dann wirklich mit ganz, ganz vielen Stake Holdern auch zusammengesetzt.

00:07:39: Zum Beispiel mit unseren Hygienefachkräften die auch teilweise Hunde daheim haben und das Projekt auch irgendwie interessant fanden.

00:07:46: Auch mit der Arbeitssicherheit, mit unseren Gremienpersonalräten vor allen Dingen auch wirklich ganz eng und natürlich auch mit unserer Führungsabteilung.

00:07:54: Und ich kann Ihnen leider nicht sagen, das war die Idee und in einem Jahr war es umgesetzt.

00:07:59: Sondern die Idee ist schon ein paar Jahre alt.

00:08:02: Und vor allem tatsächlich auch ... Ich hab dann immer wieder so einen neuen Anlauf genommen und da mal jemanden überzeugt und da wieder Mitstreiter gewonnen.

00:08:10: Das hat sich aufgebaut.

00:08:12: Irgendwann hatte man eine Welle, die groß genug war, um für das ganze Unternehmen mitzunehmen.

00:08:17: Glücklicherweise haben wir wirklich einen sehr kooperativen und tollen Personalrat, der da auch Feuer gefangen hatte unterstützt hat.

00:08:25: Wir hatten dann auch nochmal einen Vorstand, der dann auch wirklich voll mit dabei war, der zu dem Zeitpunkt noch mal neu die Funktion auch mit übernommen hat und unsere Vorständen jetzt halt unterstützt des Projekts total und das ist ein großes Glück.

00:08:38: aber man muss schon sagen dass es sehr viel Überzeugungsarbeit gebraucht hat viele gute Argumente Auch immer so ein bisschen Storytelling für die einzelnen Stakeholder, für die einzeln Berufsgruppen dann hin.

00:08:49: Für einen Personalrat.

00:08:50: da konnte man anders rangehen und mit dem sprechen und überzeugende Argumente liefern als jetzt zum Beispiel eher in unseren kaufmännisch verwaltenden Bereichen.

00:08:58: Das war einfach wirklich so dass wir da recht zielgerichtet dran gegangen sind aber es trotzdem einige Zeit gebraucht hat bis wir dann wirklich eine kritische Masse erreicht hatten.

00:09:08: an Befürwortern

00:09:10: Was waren denn Ihre Argumente dafür?

00:09:12: Über Bindungshormone, über die bessere Atmosphäre haben wir schon gesprochen.

00:09:16: Aber wie haben Sie es gemacht und die Kritiker überzeugt?

00:09:20: Eigentlich war es relativ einfach mit dem Fachkräftemangel zu argumentieren... Wir haben im Gesundheitswesen einen großen Fachkräftemangel, nicht nur im ärztlichen pflegrischen Bereich sondern auch in ganz vielen anderen Bereichen.

00:09:32: Der sich jetzt wieder ein bisschen abflacht muss man sagen durch die momentane wirtschaftliche Lage unseres Landes aber der zu dem Zeitpunkt als wir das Projekt eingeführt haben war es auch noch mal massiver dieser Fachkräftemangeln würde ich sagen und wir haben dann eben gesagt naja wir wollen auch spezifische Angebote für einzelne Gruppen bringen, die für diese Gruppen hochrelevant sind.

00:09:54: Also das war so ein bisschen der Ansatz dahinter und wir wollten vor allem uns auch unterscheiden von anderen Unternehmen.

00:10:00: Wir wollten Alleinstellungsmerkmale definieren und auch wirklich setzen.

00:10:04: dann ist es schon aufgefallen im Gesundheitswesen professionalisiert sich das Marketing immer mehr und wird auch über mehr gemacht Aber es kommt ganz oft mehr vom Gleichen.

00:10:15: Also jeder argumentiert so ein bisschen mit Sinnhaftigkeit seiner Tätigkeit oder dem tollen Teamgefüge, das man hat und das ist ja auch sehr richtig und viele haben das auch.

00:10:24: aber ich glaube halt dass Mitarbeiter von außen aber auch teilweise von innen gar nicht mehr wirklich differenzieren können.

00:10:29: Und wenn ich im Gesundheitswesen als Krankenpflegekraft oder auch als Ärztin tätig bin dann diese Aufgabe für mich per se schon sind.

00:10:37: Und ich glaube, da hat es teilweise dazu geführt das sehr viel Gleichklang war und die Mitarbeiter gar nicht wussten okay was bietet jetzt eigentlich dieser eine Arbeitgeber für mich?

00:10:48: Da konnten wir wirklich auch so argumentieren dass man gesagt haben Es gibt zehn Millionen Hundebesitzer in Deutschland es gibt viele die Hunde mögen und warum kann man sich dieses Thema einfach mal adressieren und daran gehen entsprechend ein Mehrwert bieten.

00:11:02: Und wenn es auch nur zehn oder zwanzig Prozent sind an Leuten, die's dann wirklich im Unternehmen trifft und dann den großen Mehrwert sehen oder auch außen.

00:11:10: Wenn dieses Thema trifft haben wir gewonnen und wir müssen nicht hundertprozent der Zielgruppe immer treffen Sondern wenn sie ein paar sind ist das schon mal gut gemacht.

00:11:19: So sind wir von der Argumentation herangegangen bewahrheitet.

00:11:23: Also dieses Programm hat viel Emotion dann auch bei uns im Unternehmen ausgelöst, positiv wie aber teilweise auch negativ.

00:11:30: Wir haben ganz viele enthusiastische Rückmeldungen bekommen und ich glaube wir haben damit schon erreicht dass unsere Mitarbeiter einige davon jetzt einfach eine bessere Vereinbarkeit haben von Beruf und Privatleben und viele schauen da immer eher auf Familie und Kind, aber auch ein Hund kann Kind Ersatz sein oder zumindest Familienmitglied.

00:11:48: Und auch Leute, die sich keinen Hund anschaffen können aus den verschiedensten Gründen haben sich gemeldet und sind da einfach total erfreut immer mal wieder Hunde im Alltag zu treffen.

00:11:57: Und die mal streicheln zu dürfen und ins Gespräch zu kommen.

00:12:00: Das hat sich auch gezeigt dass auch wirklich die Kommunikation sich verbessert hat.

00:12:03: das Betriebsklima wurde besser nachweislich auch wirklich besser und ich finde es sind ganz ganz wichtige Argumente die wir jetzt auch belegt bringen können.

00:12:13: Wir sind unheimlich froh, dass wir das umsetzen konnten dieses Projekt ohne wirklich einen Einsatz von viel Budget.

00:12:19: Also da steht nicht viel Budget dahinter aber ich glaube es hat definitiv einiges im Unternehmen bewirkt und wir haben schon auch Bewerbungen bekommen von zum Beispiel der Psychologin die jetzt wieder zu uns gekommen ist von Leuten die diese Vereinbarkeit einfach für sich gut nutzen können und dann auch aktiv zu uns kommen sind.

00:12:38: und ja das war insgesamt wirklich eine gute Sache.

00:12:42: Das waren so unsere Argumente dahinter.

00:12:44: Das sind wirklich gute Argumete, jetzt hat die Gruppe der kritischen und skeptischen Menschen auch Argumenten.

00:12:52: Es gibt Leute, die fürchten sich vor Hunden, es gibt Leute allergisch, bedenken in Bezug auf etwas wie Ablenkung, Sicherheit, Hygiene gerade im Krankenhauskontext ...

00:13:03: Was

00:13:03: für Argumenten sind Sie da begegnet?

00:13:06: Die gegen das Projekt sprechen?

00:13:07: Wie konnten sie das aushäbeln?

00:13:09: Absolut.

00:13:11: Das sind auch berechtigte Argumente, es gibt Hundeallergie natürlich in der Bevölkerung und Belegschaft.

00:13:16: Es gibt auch Angst vor Hunden und da haben wir im Prozess definiert, dass insofern ein Hund mitgebracht wird müssen die Kollegen gefragt werden und auch ihr Einverständnis geben.

00:13:25: Insofern ist nicht vorliegt, ist eine Mitnahme auch nicht möglich.

00:13:28: Das ist so.

00:13:28: das Eine- und das andere Argument war tatsächlich auch Hunde im Krankenhaus.

00:13:33: was haben die denn da verloren?

00:13:34: Müssen wir jetzt jeden Quatsch machen!

00:13:35: So einen Anführungszeichen.

00:13:38: recht direkt von einigen.

00:13:40: Ja, da bin ich natürlich dann so mit den Vorteilen rangegangen und wirklich auch mit dem Argument der sich schon gebracht hatte.

00:13:46: man muss es ja nicht jedem Recht machen.

00:13:48: aber wenn man das Leben einiger Mitarbeiter und das sind schon zehn bis zwanzig Prozent dieses Potenzial trifft, erleichtern kann ohne dass man dann ein großes Budget einsetzt.

00:13:58: Warum sollte man es nicht tun?

00:14:00: Und ich glaube, man muss irgendwann auch mal so das eine Ohr ausschalten wo man dann die Kritiker hört und aber und überhaupt sondern das einfach durchziehen und machen Und wenn es schief geht, ich glaube da sollten wir schon so ein bisschen vorüberlegen.

00:14:13: Was könnte passieren?

00:14:14: Könnten bis Verletzungen entstehen und ich glaube das sollte man gut durchdenken auch mit den relevanten Personen dann besprechen die es betreffen könnte und dass auch im Hinterkopf behalten aber sich davon jetzt nicht völlig abhalten lassen.

00:14:27: also wir haben zum Beispiel auch der Regelung dass jeder eine Hundehaftpflichtversicherung mit einem bestimmten Volumen abschließen muss.

00:14:33: sprich wenn's irgendwie zu Verletzung zur Unfällen käme wäre dann auch der Halter haftbar zu machen Und der hat dann aber auch eine Versicherung dahinter.

00:14:41: Das trifft nicht direkt das Unternehmen, das wünscht sich keiner.

00:14:44: Das hoffen wir auch dass es nie passiert und es ist bisher noch nicht passiert in den dreieinhalb Jahren wo was jetzt eingeführt haben.

00:14:51: Aber mit den Argumenten muss man sich einfach auseinandersetzen und die im Projekt dann einfach mit unterbringen.

00:14:57: Was haben sie denn für Vorgaben an die Hunde?

00:15:00: Halter und an die hunde selber.

00:15:01: also wie muss ich und wie muss mein Hund sein damit dich Datei nehmen kann?

00:15:05: Also, der Hund darf kein Listenhund sein.

00:15:08: Das können wir nicht zulassen im Programm.

00:15:11: Der muss gut erzogen sein, eine gute Grunderziehung haben und den Betriebsablauf nicht stören.

00:15:16: Das bedeutet, wenn der auch mal für ein paar Minuten alleine gelassen wird oder jemand an der Tür klopft, sollte dieser Hund nicht direkt anfangen zu wählen.

00:15:24: Und das ist so, dass wir einen Impfausweis verlangen oder einen Impfzertifikat ... Der Hund muss beim Tierarzt gewesen sein, der bestätigt, dass der Hund geimpft ist und gesund ist.

00:15:35: Und insofern Patienten Kontakt dann bestünde, müsste der Hund eine Therapiehunderausbildung mitbringen.

00:15:41: Dieser Begriff an sich ist in Deutschland überhaupt nicht definiert.

00:15:44: also das gibt Ausbildungen die können drei Jahre wirklich gehen.

00:15:47: Also es wie ein Masterstudium.

00:15:49: im Grunde genommen haben auch tatsächlich Mitarbeiter von uns gemacht.

00:15:52: Es gibt aber auch Kurse, die deutlich kürzer sind.

00:15:55: Wir haben gesagt uns wäre wichtig dass in den Kursen enthalten ist das einmal eine Art Wesenstest erfolgt also dass dieser Hund mal angeschaut wurde von jemandem der sich da drauf spezialisiert hat Dass es einen theoretischen Input gibt Also dass der Halter dann auch ein Theoretal absolvieren muss und dann aber auch praktische Übungen mit inkludiert sind damit man einfach sagen kann okay.

00:16:15: Dieser Hund kann dann auch im therapeutischen Kontext eingefügt werden.

00:16:19: Genau, diese Haftpflichtversicherung hatten wir ja schon mal angesprochen.

00:16:23: Und das sind eigentlich die wichtigsten Rahmenbedingungen.

00:16:26: und was dann auch noch wichtig ist dass der Hund gut bei uns untergebracht ist also dass er den Ruheplatz hat, dass er Rückzugsmöglichkeiten hat.

00:16:34: bestimmte Bereiche sind so No-Go Areas zum Beispiel wo Medikamente gerichtet werden darf der Hund einfach nicht rein wo Speisen zu bereitet werden ebenfalls nicht und da haben wir eine ganze Dienstvereinbarung draus gestrickt mit auch FAQs Und es gibt immer mal wieder Sachen, wo man nachjustieren muss.

00:16:52: Beispielsweise gab's dann einen Vorfall, dass eines unsere Dienstautos recht verdreckt war und ganz viele Hundehaare drin waren.

00:16:58: da haben wir noch einmal nachgeschärft und gesagt wird tun das total leid.

00:17:01: aber Hunde im Dienstauto das geht dann tatsächlich nicht der Müsse von Standort zu Standort mit eurem Privatauto fahren oder löst es irgendwie anders?

00:17:09: Das ja waren dann solche Dinge, wo er dann einfach nochmal gucken musste.

00:17:12: Aber das waren eigentlich so die wichtigsten Dinge auf die wir geachtet haben.

00:17:16: Gibt es einen Mindesteilter für die Hunde?

00:17:18: Also

00:17:19: wenn ich jetzt an Welpen denke zum Beispiel, die ja noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit brauchen wie kleine Kinder.

00:17:24: Und wenn Sie sagen, es gibt auch jetzt Kolleginnen und Kollegen, die haben jetzt neun Hund angeschafft, das ist ja eine Überlegung!

00:17:30: Wenn ich ein ganz kleinen Hund habe und den wirklich von klein auf an mich und meine Familie gewöhne... Ich kann mir vorstellen, dass wäre ein Problem

00:17:37: oder?!

00:17:38: Da treffen sie uns in einem sehr wichtigen Punkt tatsächlich der auch recht neureigisch ist und uns echt beschäftigt hat.

00:17:44: also wir handeln eben Einige Mitarbeiter gehabt, die total begeistert waren und dann gesagt haben okay sofort ich tue mir den Hund jetzt her.

00:17:50: Und ich bringe ihn dann mit auf Arbeit.

00:17:52: und die Teams waren da auch Feuer und Flammen und haben gesagt Mensch und ich helfe dir dabei!

00:17:55: Wenn ihr mal irgendwie raus muss oder wenn man was aufputzen muss ne kein Problem wir sind alle da Und das ist auch toll.

00:18:02: Da hat man wirklich diesen Zusammenhalt gemerkt und es hat in den allermeisten Fällen am Ende dann auch funktioniert, weil wir haben das nämlich in der ersten Dietsvereinbarung noch nicht definiert gehabt.

00:18:11: Wir haben gesagt ein Hund muss geimpft sein.

00:18:13: also das ist so'n bisschen die erste Hürde bei der er muss ein gewisses Alter dafür haben.

00:18:17: aber ansonsten war mal da recht frei und wir haben dann aber mittlerweile gesagt wir möchten da keine falschen Anreize setzen Wir können sowas auch wiederrufen, das ist auch noch mal wichtig.

00:18:28: Also insofern dann in ein Team jemand dazukommt der Angst vor Hunden hat zum Beispiel, dann könnten wir theoretisch auch diese Erlaubnis wiederruffen es bisher noch nicht vorbekommen.

00:18:36: aber es wäre natürlich möglich und dann wäre es natürlich fatal wenn sich dieser Mitarbeiter hundert Prozent auf uns verlassen hat im Sinne von er hat überhaupt keine Backup-Lösung also keine andere Betreuungsmöglichkeit.

00:18:47: Und da haben wir uns dann viel auch mit den Gremien unterhalten, sind jetzt gerade immer noch im Austausch und werden wahrscheinlich in all das Grenze nur von neun Monaten einführen bis zu einem Jahr.

00:18:56: Da sind wir grad noch am Tüfteln und auch nochmal mit in die Prärmel mit aufnehmen, dass wir da eben keine falschen Anreize setzen wollen sondern eine Erleichterung herbeiführen wollen aber dass trotzdem die Verantwortung der Betreuung auch bei demjenigen liegt sich wirklich gut Gedanken machen muss, wenn er sich einen Hund anschafft.

00:19:14: Was hat es für eine Konsequenz?

00:19:15: Wie kann der auch außerhalb der Arbeit betreut werden?

00:19:18: Was ist, wenn ich wichtige Sitzungen habe beispielsweise wo ein Hund nicht mit darf weil da jemand drin ist, der Angst vor Hunden hat?

00:19:24: das muss alles durchdacht werden und da gehen wir jetzt dann oder planen noch mal mehr mit der Beratung rein zu gehen.

00:19:31: Spielen wir das doch mal ganz konkret durch.

00:19:33: Also, wenn ich jetzt bei Ihnen als Oberärztin beispielsweise arbeite ... Ich hab ein eigenes Büro, das wäre kein Problem.

00:19:40: und jetzt komme ich auf Sie zu uns weg.

00:19:42: Ich würde gerne meine Hündin mitbringen.

00:19:44: Die ist was weiß ich?

00:19:45: Ein Dackel drei Jahre alt!

00:19:47: Wie läuft es?

00:19:48: Also man wendet sich zunächst mal an den Vorgesetzten und spricht mit dem das Ganze durch.

00:19:53: Und sagt, Mensch, das ist mein Plan.

00:19:54: so und so oft möchte ich diesen Hund mitnehmen.

00:19:57: Wer das denn für dich und das ganze Team in Ordnung?

00:20:00: Dann wird er wahrscheinlich sagen, Mensch drückt mal den ganzen Antrag aus und dann gehen wir den mal miteinander durch und fragt dann auch schon meine nächsten Teamsitzung nach ob es denn für alle in Ordnungen wäre.

00:20:09: Und dann haben wir ein Antragsformulat dass im Grunde genommen diesen Prozess ein bisschen widerspiegelt und die Leute da durchführt.

00:20:16: Die Führungskraft muss unterschreiben, da muss auch noch mal bestätigt werden, das Team informiert ist und zustimmt, dass dann entsprechend hohe Möglichkeiten für den Hund da sind mit welcher Frequenz der Hund auch mitgebracht werden soll und ob es Einschränkungen gibt.

00:20:31: Also die Führungskraft kann dann auch angeben, der Hund auf überall hin aber sicher nicht in dem Raum wo die Speisen zu bereitet werden oder was auch immer.

00:20:40: Und dann kommt der Antrag zu uns.

00:20:42: Wir schauen uns das an, fordern auch wenn es nicht schon beiliegt ein Impfzertifikat an und sprechen vielleicht noch mal kurz mit dem Besitzer und klären so ein paar Rahmenbedingungen insofern dann der Hund in irgendeiner Form Patientenkontakt hat.

00:20:55: also auch wenn er nur mal über die Station geht um dann ins Büro zu kommen wird auch direkt die Hygiene mit involviert und die gucken sich das vor Ort dann in der Regel auch nochmal an weil Hunden jetzt ganz außerhalb sind in irgendwelchen Verwaltungsgebäuden wie immer.

00:21:07: da macht die Hygiene gar nicht mehr mit.

00:21:09: Da ist der Antrag ein bisschen kürzer, aber dann muss es eben auch die Hygiene entsprechend freigeben und vielleicht auch noch mal die eine oder andere Auflage besprechen.

00:21:17: Und wenn alles beieinander ist, darf der Hund auch mitgebracht werden eingeführt werden?

00:21:21: Es gibt da ne Probephase von drei Monaten wo man einfach nochmal guckt, passt das wirklich?

00:21:26: Ist der Arbeitsplatz geeignet sind die Kollegen da wirklich auch mit dabei?

00:21:29: Da guckt man dann einfach noch einmal, aber in aller Regel haut es dann auch hin.

00:21:34: diese Probezeit nicht bestanden wird, aber trotzdem nicht verkehrt, dass es so geregelt ist.

00:21:38: Und dann kriegt man die Erlaubnis und die erlischt erst, wenn's wirklich irgendwelche Vorkommnisse gäbe oder vielleicht auch irgendwelchen Umsetzungen wie auch immer.

00:21:47: Da muss man da noch mal

00:21:48: gucken.".

00:21:50: Ich

00:22:01: glaube, das ist immer ein bisschen abtasten des eigenen Arbeitsumfeldes wo es dann gut funktioniert und was ich alles damit machen kann.

00:22:09: Bei uns in der Abteilung ist es so dass eine Kollegin ihren Hund regelmäßig mitbringt und der ist meistens im Büro in einer Art großen Box untergebracht.

00:22:18: Das ist ihr Ruhbereich und da hat sie auch Wasser natürlich stehen und Spielsachen etc.

00:22:24: Und da zieht sich total gerne zurück.

00:22:26: Die Box ist offen, der Hund kann auch jederzeit raus und so ein bisschen im Büro rumgehen.

00:22:31: Aber meistens liegt er da sehr brav drin.

00:22:33: Und es ist froh, dass er dabei sein darf, wenn Frauchen entsprechend arbeitet.

00:22:37: Wenn jemand reinkommt ins Büro, ist das an der Büro Türen schild hängt, sind Richtung Hund bei der Arbeit.

00:22:44: Du bist informiert, wenn du da reinkommst, könnte dich ein Hund erwarten?

00:22:47: Find ich ganz wichtig, damit sich keiner erschrickt, damit's einfach klar ist.

00:22:51: Wir haben aber auch Schilder, wo dann draufsteht ... Er wünscht und wenn ein Kollege zum Beispiel nicht aktiven Hund mitbringt, aber sich total über den Besuch freuen würde oder das generell gut findet.

00:23:01: Wenn einer zur Besprechung kommt kann er es auch entsprechend an seiner Tür direkt angeben.

00:23:06: Oder man ruft kurz an und freht nach ob das in Ordnung ist.

00:23:08: Und Es gibt ja auch oft mal solche Gremien Termine die immer in derselben Konstellation stattfinden.

00:23:14: wenn da jeder Einverstanden ist dass der Hund mitkommt dann ist es auch völlig in Ordnungen Dann wird es auch gemacht.

00:23:19: Und wenn nicht, ist es so, dass wir schon auch definiert haben.

00:23:22: Wenn mit dem Halter irgendwas ist zum Beispiel medizinischer Notfall oder aus irgendwelchen Gründen kann er sich gerade nicht um den Grund kümmern?

00:23:28: Es gibt immer noch mal einen zweiten Ansprechpartner.

00:23:30: also es gibt eine Art Hundeparten der dann einspringen würde, wenn jetzt das Herrchen andere Termine hat oder wie auch immer der dann einfach nochmal da ist als Backup-Lösung.

00:23:39: wobei ich auch sagen kann die Hunde, die ich jetzt kenn und in den Teams sind Teamhunde auch, also da ist ein total schönes Klima auch oft und jeder hat irgendwie so ein bisschen seinen Blick drauf.

00:23:51: Und wir haben auch unseren kaufmännischen Direktor.

00:23:53: der war erst ganz kritisch was das Projekt angeht und hatte jetzt aber eine ganz große Leckerli-Kiste bei sich im Büro und verteilt die dann entsprechend und macht sich sehr beliebt bei Hund und Halter!

00:24:04: Ja, ist jetzt so fast schon ein Anlaufpunkt für Runde geworden.

00:24:07: Das ist auch eine tolle Sache und so läuft es ab!

00:24:10: Ich glaube das muss dann jedes Team jede Klinik für sich dann auch noch mal so ein bisschen entscheiden.

00:24:14: wie kann sich das einpendeln?

00:24:16: Wie soll das bei uns denn ablaufen?

00:24:18: Und das ist aber schon auch so gewünscht dass ich das auch einpendelt und wir nicht alles komplett drehen sondern da auch in Kommunikation gegangen wird und geguckt wird.

00:24:27: was ist für uns die beste Lösung?

00:24:29: Wie sieht es denn aus im Kontakt mit den Patientinnen und Patienten?

00:24:32: Sie haben gesagt, wer Kontakt zu Patientinnen-Patienten hat braucht unbedingt diese Therapie-Hunderausbildung.

00:24:39: Und wenn jetzt die Hunde auf die Station kommen und treten in Kontakt mit dem Patientinnen oder Patienten, was sagen sie?

00:24:46: die sind in der Regel begeistert.

00:24:48: Also, wir haben ja ganz verschiedene Bereiche.

00:24:50: Einmal beispielsweise wirklich im psychiatrischen Kontext da hatte ich mich jetzt erst mit einer Kollegin unterhalten, die es ein bisschen erzählt hat was macht das denn eigentlich aus so einen Therapiehund auch zu haben?

00:24:59: Gerade im psychiatrischem Kontext ist es so dass die Leute einfach ja mit viel Stress und viel Unsicherheit mit negativen Gedanken natürlich auch konfrontiert sind auch ein bisschen aus dieser Phase auch heraus und bringt Abwechslung in den Alltag.

00:25:13: Und wir haben leider tatsächlich im Moment keine Therapiehunde in unserer Kinder- und Jugendpsychiatrie, hatten die aber früher.

00:25:20: Da wird ganz viel berichtet, dass die Kinder mit diesen Runden teilweise reden konnten oder denen auch was anvertrauen konnten, dass da viele tagesstrukturierende Maßnahmen darüber laufen konnten, also den Hund versorgen, mit ihm spazieren gehen ... all diese Dinge profitieren die Patienten davon.

00:25:37: Ich würde mir wirklich wünschen, dass es auch noch mehr im therapeutischen Kontext dann auch eingesetzt werden kann.

00:25:42: Das Konzept vorbei eben da wirklich diese Hürde mit dieser Therapiehunderausbildung einfach auch noch da ist und man braucht natürlich auch den geeigneten Hund der das dann auch tun kann.

00:25:51: Deswegen ist es nicht ganz so simpel.

00:25:53: aber ich glaube, dass Patienten in unserem Kontext vor allem nur davon profitieren können mit der Ausnahme natürlich von denen, die vielleicht Angst vorhunden haben oder eine Allergie.

00:26:02: Das muss man vorher abklären.

00:26:03: aber alles in allem ist es sehr positiv und ich glaube auch in anderen Fachbereichen könnte das eine tolle Sache sein gerade auch mit älteren Leuten in der Geriatrie ein Drehereinrichtungen.

00:26:13: Ich glaube wenn man da so diesen Anfangsschritt macht mit einmal die Rahmenbedingungen zu definieren können dann ganz viele Patienten und Kliniken wirklich davon profitiert.

00:26:24: Das wäre jetzt die nächste Frage gewesen.

00:26:26: Wie schätzen Sie das ein, ist das Konzept übertragbar?

00:26:29: Also auch zum Beispiel auf Kliniken anderer Art sind jetzt psychiatrisch ausgerichtet.

00:26:36: aber sie denken schon oder also auch Klinik in anderen Fachgebieten könnten sich darüber mal Gedanken machen

00:26:42: Definitiv.

00:26:43: Also ich kann es total gut nachvollziehen, dass da viele Ängste auch mit verbunden sind beziehungsweise ein großes Fragezeichen im Sinne von wie sollen wir das denn angehen?

00:26:52: Wie sollen wir uns eigentlich umsetzen und was sagt das Gesundheitsamt?

00:26:54: Und was sagt unsere Hygiene dazu?

00:26:57: Das weiß ich, das kann einen auch erst mal vielleicht ein bisschen erschlagen.

00:27:00: aber ganz ehrlich Besucher gehen ja auch mit ihren Straßenschuhen auf Stationen.

00:27:06: natürlich wird er irgendwie so ein bisschen Dreck in Anführungszeichen mit reingebracht Aber der Hund bringt jetzt nicht die Welt an mehr mit.

00:27:12: Ich glaube nicht, dass man es auf einer Intensivstation vierundzwanzig Stunden lang rundherum laufen lassen könnte.

00:27:18: aber für einzelne Besuche die auch dann vereinbart sind wo's Rahmen letztendlich gibt kann das auch dort umgesetzt werden.

00:27:24: ich habe das auch in der Schweiz gelesen da fühlen sie es auch teilweise durch.

00:27:28: ich glaub schon auch in Deutschland dass es da das eine oder andere Projekt sicherlich gerade im therapeutischen Bereich gibt.

00:27:34: Und ich glaube, was wir zumindest erreinrechtlich herausfinden konnten ist diese Hürde eigentlich dieser Therapie und der Ausbildung.

00:27:41: Insofern die vorliegt es auch hygienisch vieles möglich genau.

00:27:46: Wenn wir da mal den einen oder anderen helfen können oder da auch mal mitberaten jederzeit gerne also wenn Fragen bestehen dann gern an uns wenden.

00:27:53: Wir freuen uns wenn das einfach weitergeht!

00:27:56: Wir stellen einfach die Kontaktdaten in den Show Notes mit rein und dann kann sich jemand melden wenn der Interesse besteht.

00:28:02: Jetzt sind sie von gewissen Grundbedingungen ausgegangen, aber Sie haben es ja jetzt neulich auch mal evaluiert.

00:28:10: Also Sie haben jetzt wirklich Daten dazu.

00:28:13: Sind diese Voraussetzungen, von denen wir ausgegangen sind, annahmen?

00:28:16: Oder was ist davon tatsächlich eingetreten?

00:28:18: Was ist bei der Beurteilung herausgekommen?

00:28:21: Ist das so wie Sie gesagt haben, was jetzt das bessere Arbeitsklima betrifft oder was sagen denn die Daten positiv und vielleicht auch negativ?

00:28:30: kann ich jetzt wirklich richtig viel erzählen.

00:28:32: Ich freue mich!

00:28:33: Wir haben nämlich eine Befragung durchgeführt, quantitativer Natur und haben einfach den Fragebogen erstellt für alle unsere Mitarbeiter.

00:28:40: Wir haben ungefähr dreieinhalbtausend Mitarbeiter und tausend dreihundert haben sich auch an der Befragerung beteiligt.

00:28:47: Das war jetzt erstmal für uns eine total tolle Quote.

00:28:49: wir haben mit weniger gerechnet weil ja gar nicht so viele mit diesem Projekt eigentlich zu tun haben.

00:28:54: Dachten wir jedenfalls ist... wir dachten da kriegen ein paar hunderte Rückmeldungen wenn wir über hundert kommen.

00:29:00: Wir waren total überrascht, dass es so viele waren.

00:29:03: Und wir haben das ein bisschen nachgedacht und uns wurde dann auch klar ... Achtzig Hunde klingt erst mal gar nicht so viel bei dreieinhalb Tausend Mitarbeitern aber die sind ja in Teams von mindestens zehn Leuten.

00:29:15: also sprich diese Teams haben mir dann auch direkt mit diesem Hund Kontakt und zu tun und dann mindestens achthundert wenn nicht paar mehr haben wirklich einen direkten Benefit würde ich jetzt mal sagen von diesen Projekt.

00:29:26: Es ist ein bisschen Schneeball-Effekt auch und darum haben wir uns einfach über die Teilnahme auf jeden Fall gefreut.

00:29:32: Und es kam raus, dass ungefähr um achtzig Prozent der Leute finden das Projekt gut und möchten auch, dass es weitergeht und haben auch insgesamt sehr positiv auf die Fragen reagiert.

00:29:44: und fünfzehn Prozent zwischen zwölf, fünfzehnt, siebzehn prozent je nach Frage war eher ablehnend.

00:29:50: Und damit haben wir aber schon auch gerechnet.

00:29:53: Dass nicht jeder Hund im Markt und nicht jedes Projekt toll findet, dass es polarisiert ist war uns klar und haben wir in der Entstehung gemerkt und ist völlig in Ordnung.

00:30:02: Ich glaube das können wir so stehen lassen.

00:30:05: Und was aber toll war und was beeindruckend war, war auch auf so Fragen wie hat sich denn dieses Projekthund am Arbeitsplatz oder die Mitnahme von den Hunden auf Dinge ausgewirkt?

00:30:16: Wie das Arbeitsumfeld des Betriebsklima, die Kommunikation im Team.

00:30:21: Den Stressabbau?

00:30:22: letztendlich ist all diese Dinge.

00:30:25: Da konnte geantwortet werden sehr positiv, neutral negativ oder eher negativ, sehr negativ.

00:30:32: Wir haben viele, die gesagt haben bei manchen Dingen heute Also ob jetzt wirklich sich die Arbeitsabläufe geändert haben, kann ich gar nicht sagen durch.

00:30:39: das ganze ist eher neutral.

00:30:41: Aber wir haben schon wenig negative Rückmeldungen.

00:30:44: also die waren im zehn Prozentbereich mal zwölf Und wir haben teilweise aber auch vierzig Prozent Rückmeldung, dass die Auswirkungen von Hunden am Arbeitsplatz in Hinsicht auf Betriebsklima vor allen Dingen.

00:30:56: Also es war ein ganz großer Faktor und auch wirklich Stressreduktion das den dreißigvierzig fünfzig Prozent je nach Frage die Mitarbeiter wirklich aktiv mit sehr positiv beantwortet haben.

00:31:07: also dieses Projekt und die Mitarbeiter, die geantwortet haben sagen letztendlich dass wirklich Stress reduziert wird.

00:31:14: Kommunikation befördert wird und das Betriebsklima insgesamt besser ist und dass es merkbar eine Auswirkung hat sehr positiv überrascht.

00:31:22: Und ich würde wirklich behaupten, dass es wenig Projekte gibt im Personalmarketing, wo man das so messen kann und wo man auch wirklich ein positives Ergebnis bekommt.

00:31:32: Also wir haben Dinge wie Fahrradleasing und Job-Tickets in ganz bunten Strauß.

00:31:37: aber, dass verinnerlicht wird und man drüber nachdenkt was hat es eigentlich für Auswirkungen?

00:31:43: Und die auch für sich selber als positiv auch nach drei Jahren beurteilt?

00:31:46: Das fand ich bemerkenswert.

00:31:49: Das klingt auch richtig toll.

00:31:50: Also gerade wenn Sie das jetzt wirklich messen können, wir sind ja hier der Ärztestellen-Recruiting Podcast.

00:31:56: Das heißt es ist immer auch Thema bei uns was tun Arbeitgeber so für ihre Attraktivität in Richtung Kandidatinnen und Kandidaten?

00:32:04: Was hat das für Auswirkungen auf das Recruiting?

00:32:07: Merken sie dass das Thema wirklich Auswirkung hat, wenn's um Bewerbungen geht?

00:32:13: Ja merken wir also wir haben schon bewerbert ihr auch direkt darauf Bezug nehmen und die dann auch wissen wollen, wäre das auch mit meinem Hund möglich.

00:32:22: Wir konnten darüber auch entsprechend schon rekrutieren.

00:32:25: was aber glaube ich auch ein ganz wichtiger Faktor ist es die Auswirkungen auf unseren Employer Brand.

00:32:30: also ich sage immer im Marketing oder das lernt man glaube ich so erstes Semester Marketing Hunde und Kinder gehen immer im Sinne von.

00:32:37: Es macht einfach etwas Positives mit der Marke.

00:32:39: ehrlich gesagt war dass einer der wesentlichen Gründe warum ich gesagt habe das ein tolles Thema für uns an Podcast.

00:32:44: Ich hab das auch gelernt

00:32:48: Das ist wirklich so.

00:32:49: Wir arbeiten jetzt ganz viel auch mit diesen Bildern und das transportiert auch Emotionen, macht uns hoffentlich sympathischer.

00:32:56: Und das andere ist wir haben es jetzt ein bisschen gehen lassen.

00:32:59: dieses Projekt, also es ist in den Jahren XXIII hat es begonnen.

00:33:02: Wir haben jetzt mal geguckt wie entwickelt sich das?

00:33:04: Und wir haben jetzt gesagt okay wir evaluieren und gehen dann nochmal richtig in die Pressearbeit rein Und da haben wir ein recht breites Echo zurückbekommen.

00:33:13: Wir sind jetzt im Radio dann gelaufen auf Bayern II und morgen kommt der Bayerische Rundfunk, dann haben wir noch das Frankens Fernsehen da gehabt und verschiedene Artikel die wir auch nochmal vorbereiten und da sind wir total froh dass es auch so gelaufen ist, dass wir Feedback bekommen haben denn solche Berichte reichern Arbeitgebermark ja nochmal deutlich mehr und besser an als alles, was man irgendwie bezahlt weitergibt.

00:33:37: Also deswegen ist es für uns auch wirklich eine große Sache gewesen, dass wir dann entsprechendes Medienecho bekommen haben Und wir spielen diesen Ball jetzt immer weiter.

00:33:45: Wir haben auch Videos gemacht Machen das auf Instagram nochmal deutlich publiker.

00:33:49: Das sieht man jetzt halt einfach auch an der Performance dieser Posts die wir gemacht haben An den Likes etc.

00:33:54: Wie oft wird es weitergeleitet?

00:33:56: Geteilt!

00:33:57: Das sind tolle Zahlen.

00:33:58: Die sind deutlich, deutlich besser als sonstige Themen, die wir haben und das bestärken schon noch mal in der Richtung, dass es funktioniert.

00:34:07: Ich glaube wenn man sowas angeht muss man sagen okay ich möchte es für meine Mitarbeiter machen damit die ein einfacheres Leben haben.

00:34:13: mehr Vereinbarkeit und einfach besseres Arbeitsklima ja aber man sollte den Ball dann auch irgendwie noch versenken im... Marketingbereich und wirklich das Beste draus machen, was so geht.

00:34:24: Und es dann entsprechend aufbereiten.

00:34:26: Das hat uns jetzt wirklich toll

00:34:27: geholfen.".

00:34:28: Wie wollen Sie es denn weiterentwickeln?

00:34:30: Also was ist da noch geplant?

00:34:32: Was kann man in Zukunft daran noch ändern, verbessern damit noch mehr Leute davon profitieren?

00:34:38: Also das war schon auch eine große Rückmeldung aus dieser Befragung, die wir durchgeführt haben.

00:34:42: Wir haben auch ziemlich viele qualitative Felder eingefügt wo jeder noch mal sagen kann was stört ihn vielleicht an dem Projekt?

00:34:48: Was ist positiv am Projekt, was hätte er gerne verbessert und da kam ganz, ganz häufig gerade auch von der Pflege.

00:34:54: Wir möchten es mehr in unseren Bereichen auch nochmal etabliert haben Und das ist ja auch total nachvollziehbar, dass unsere größte Zielgruppe letztendlich auch unsere größten Berufsgruppen und denen möchten wir es gerne noch mal zubänglicher machen.

00:35:07: Aber da wird's jetzt schon nochmal komplizierter als wir haben es zum Beispiel in unseren Wohnheimen schon teilweise etablieren können.

00:35:14: Da sind auch die Möglichkeiten etwas leichter.

00:35:18: Jetzt müssen wir gucken auf welchen Stationen sind einzelne Berufs- gruppen wie organisiert?

00:35:22: Welche Büro stehen da zur Verfügung?

00:35:25: kriegen wir das hin, dass der runter eine ruhige Möglichkeit abseits von einem Raum hat wo auch Medikamente gerichtet werden.

00:35:32: Also da muss man schon fast so ein bisschen auf die Prozesse schauen und dann nochmal deutlich tiefer reingehen.

00:35:37: also das haben wir uns vorgenommen wird aber bestimmt auch entsprechend Arbeit mit sich bringen und ja müssen einfach angehen.

00:35:44: Und wir würden uns auch wünschen, dass wir es irgendwie hinbekommen, Fördermöglichkeiten für diese Therapiehundeausbildung zu bekommen.

00:35:51: Denn das muss man ganz deutlich sagen und das sind alles im Moment Privatinitiativen unserer Mitarbeiter.

00:35:56: also die gehen da wirklich in Vorleistung eignen sich Know-how an stecken aber auch Geld rein und das ist wahnsinnig bewundernswert und Wir sind da unheimlich dankbar dafür Aber wir würden so gerne selber irgendwie als Unternehmen den Mitarbeitern zurückgeben und auch mit finanzieren und Das ist im Gesundheitswesen nicht einfach.

00:36:15: Also auch unsere Budgets sind sehr endlich, würde ich jetzt mal sagen.

00:36:18: Wir haben uns jetzt halt auch einmal bei dem Preis beworben, wo es ein bisschen Preissgeld kriegt, dass wir dann eben da rein stecken würden und also das wäre einfach fantastisch wenn wir unsere Mitarbeiter da unterstützt bekommen.

00:36:30: Wenn das jetzt jemand hört aus einer anderen Klinik und sagt, Mensch, das ist eine tolle Idee.

00:36:35: Wir würden das vielleicht auch mal bei uns versuchen?

00:36:38: Wie fängt man an?

00:36:39: also sie haben eben schon den Rat gegeben Man kann sich bei ihnen gerne melden Sie helfen dabei.

00:36:43: aber was sind die ersten Schritte wenn man sagt wir hätten gerne Hunde bei uns in der klinik?

00:36:49: Also als erstes würde ich mir Verbündete suchen.

00:36:52: Ich würde es mal in verschiedene Gespräche einbringen und sagen, da haben sie's ja schon einmal gemacht.

00:36:56: Und das lief eigentlich gar nicht schlecht.

00:36:58: Könnten wir uns das auch vorstellen?

00:37:01: Wenn man dann in allen Bereichen ... In der Pflege im ärztlichen Dienst aber auch im Managementbereich so ein paar Befürworter hat und auch in den Gremien die Leute nicht abgeneigt sind, dann würde ich an deren Stelle einfach mal eine Initiative starten je nachdem wie natürlich die einzelnen Kliniken organisiert sind, in eine Entscheidungsrunde mal reinbringen.

00:37:21: Und mich dann Stück für Stück voran arbeiten, meine Argumente zu recht legen, schonmal vielleicht Möglichkeiten prüfen, wo man im Piloten starten könnte und sich an dem Thema entlangarbeiten würde ich

00:37:35: empfehlen.".

00:37:35: Was bedeutet das denn für Sie persönlich?

00:37:38: Dass das Projekt jetzt umgesetzt wurde und dass sie damit doch so erfolgreich war?

00:37:42: Das bedeutet, das waren sie nicht viel.

00:37:45: Ich freu mich da irrsinnig, weil das schon so ein Herzungsprojekt war.

00:37:50: Ich hatte es dann auch bei mir als wir das erste Video produziert hatten in meinen Status auf WhatsApp eingestellt und haben sich tatsächlich ... Und ich musste da echt lachen.

00:37:58: ehemalige Kollegen von mir, die das Unternehmen woanders hin verlassen haben gemeldet und haben gesagt, cool, dass du das jetzt hingekriegt hast!

00:38:04: Es war ja wirklich dein Ziel ganz lange.

00:38:07: Auch ehemalsige Studienkollegen von mir haben sich gemeldeten und gesagt, Mensch ... So quasi was lange wert wird.

00:38:13: endlich gut und hast er geschafft.

00:38:15: Meine Aufgabe im Unternehmen ist es, dass wir natürlich auf der einen Seite Mitarbeiter gewinnen aber primär natürlich auch das wir unsere Kollegen glücklich machen und zufrieden machen und das freut mich einfach so, dass man da wirklich zufriedenere Mitarbeiter haben.

00:38:31: Und das ist ein wahnsinnig schönes Gefühl und einfach Klasse, ich freu mich über jeden Hund der mir irgendwie über den Weg läuft und über jedes Gespräch, das man da mal führt.

00:38:41: Eine Kollegin von mir hat jetzt so einen mini kleinen Dackel, also so einen amerikanischen Mini-Dackel.

00:38:46: Ich weiß gar nicht wie es genau heißt.

00:38:48: Unfassbar!

00:38:48: Ich hab noch nie so etwas Süßes gesehen mit diesen kleinen... Kuscheligen Hund, der sofort auf einen zu tapst und rennt.

00:38:56: Und so einem hoch will... Also das ist unfassbar einfach!

00:39:00: Das Bereiche den Arbeitsalltag macht ihn auch für mich natürlich ein bisschen schöner.

00:39:06: Vielen lieben Dank, Frau Hayek für diese spannenden Einblicke in das Projekt Hunde am Arbeitsplatz.

00:39:12: Und damit sind wir auch schon wieder am Ende dieser Folge von «Bis der Arzt kommt» angekommen!

00:39:17: Wenn Sie in Zukunft keine weiteren Folgen mehr verpassen möchten, dann abonnieren Sie uns am besten an einem Podcast-Portal Ihrer Wahl und wenn sie Fragen oder Anmerkungen haben oder sich mit unseren Recruiting-Experten über individuelle Konzepte austauschen möchten, schreiben Sie uns doch einfach.

00:39:33: die Adresse ist podcastetärztestellen.

00:39:36: d.e.

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